Einigung zwischen VdF und Bundesliga

Wien (KMfB/ÖGB). Im Sinne einer von allen Spielervertretern gewünschten möglichst raschen Aufnahme eines geregelten Spielbetriebes in der 1. Division wurde mit der Bundesliga eine Einigung erzielt. Wir glauben somit für die besonders sensible Frage der Nachwuchsförderung, aber auch für grundsätzliche weitere Anliegen der Spielervertretung jenes Bewusstsein geschaffen zu haben, um solche Konflikte in Zukunft vermeiden zu können. Von der Bundesliga wurde auch zugesagt, die Spielervertretung bei allen
sie betreffenden Fragen in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, stellte die Vereinigung der Fußballer (VdF) in der Gewerkschaft Kunst, Medien, freie Berufe (KMfB) fest.++++

Von der Forderung einer völlig anders gestalteten
Nachwuchsregelung in der 1. Division wurde Abstand genommen, da
sich einerseits die Vereine bei der Verpflichtung von Spielern darauf eingestellt haben und anderseits eine nur geringfügige Abänderung bedeutet hätte, sich ebenfalls auf Regelungen einzulassen, die keinem ordentlichen Diskussionsprozess
unterworfen wurden. Die nun vereinbarte sofortige Aufnahme von Gesprächen unter Einbeziehung von Trainern, Spielern und Funktionären wird von der VdF als zielführender erachtet, da ohne zeitlichen Druck ein langfristiges Konzept erarbeitet werden kann.

Die VdF abschließend: "Wir möchten festhalten, dass diese Einigung von allen Spielervertretern mitgetragen wird und die VdF mit einer konsequenten Haltung die uneingeschränkte Einbeziehung der Spieler in Sachfragen erreicht hat." (ew)

ÖGB, 7. Juli 1999 Nr. 357

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