Räumung der Fischer-Deponie verzögert sich

Republik stimmt Widerruf der Ausschreibung zu und prolongiert Umweltgefahr

Wien (OTS)- Aufgrund der jüngsten Entwicklung, welche die Sanierung der Grundwasser verseuchenden Altlast in Theresienfeld -bekannt unter dem Namen Fischer-Deponie - um Jahre verzögern wird, zieht der Wasserrechtsverpflichtete Dkfm. Josef Fischer ernsthaft in Erwägung, die bereits im Herbst des Vorjahres erfolgte freiwillige Zustimmung zur Durchführung von Erkundungs- und Sanierungsarbeiten auf dem Areal zu widerrufen. Um der Rettung des Grundwasserreservoirs Mitterndorfer Senke nicht weiter im Wege zu stehen, hatte Dkfm. Josef Fischer angekündigt, die im Auftrag des Verwaltungsgerichtshofes noch von der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt zu erlassenden abschnittsbezogenen Vollstreckungsaufträge nicht mehr zu beeinspruchen. Die in Form eines Vergleiches - also mit Zustimmung der Republik - zustande gekommene Aufhebung der Ausschreibung zeigt deutlich, daß weder Bund noch Land ernsthaftes Interesse an einer Entschärfung der "Umweltbombe" haben. Um die Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung und über den Stand der anhängigen Zivil- und Menschenrechtsverfahren zu informieren, wird für nächste Woche eine Pressekonferenz angesetzt. Die Einladung ergeht mit gesonderter Aussendung.

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