Lassing Gutachten sagt: Leichen sind nur mehr Skelette

Neun Verantwortliche müssen im Herbst vor Gericht - Vorausmeldung zu NEWS Nr. 27/8.7.99

Wien (OTS) - Wie das Magazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe meldet, ist die Bergung der in der Grube von Lassing verschütteten Kumpel nach einem noch unter Verschluß gehaltenen Gutachten kaum mehr möglich. Die vom Werk bei der Grazer Uni in Auftrag gegeben Expertise kommt zu dem Schluß, daß "der hohe pH-Wert des umgebenden Wassers (Säure;Anm.d.Red.) zu einer Auflösung der Weichteile" der Opfer geführt haben dürfte. Demnach dürften von den Leichen allenfalls "noch Skelettteile" erhalten sein.

Auf juristischer Ebene scheint nun eine Anklage wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen" äußerst wahrscheinlich. Das Gutachten des geologischen Sachverständigen weißt darauf hin, daß "für die vor Ort befindlichen Ingenieure und Geologen (....) der 2. Wasser- und Schlammeinbruch grundsätzlich vorhersehbar gewesen sein müßte". Dennoch wurden am 17.Juli nach der Verschüttung des Bergmannes Georg Hainzl weitere zehn Mann in das Grubensystem geschickt.

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