ÖGB: Gemeinschaft statt Egoismus

ÖGB-Pensionisten und Gewerkschaftsjugend wollen mehr "Miteinander"

Wien (ÖGB). Konkrete Forderungen wie die "Umverteilung des Lebenseinkommens", die "Senkung des Wahlalters für Jugendliche", sowie mehr politische Mitbestimmung älterer und jüngerer Menschen kennzeichnen den Dialog zwischen jüngerer und älterer Generation im ÖGB. "Diese gemeinsamen Ziele stehen im Mittelpunkt der Gewerkschaftsforderungen", betonten heute der Vorsitzende der ÖGB-Pensionisten, Hans Schmölz und der Bundessekretär der Gewerkschaftsjugend, Stefan Maderner.++++

Maderner: "Junge Menschen brauchen höhere Einstiegsgehälter, um sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Mit einer Umverteilung des Lebenseinkommens - mehr Einkommen in der Jugend, eine
Abflachung im Alter - würde das Argument
der ‘zu teuren älteren ArbeitnehmerInnen’ hinfällig. Konkret denkt Maderner an Einstiegsgehälter, die zehn bis zwanzig Prozent über den heutigen liegen.
Schon der vergangene Gewerkschaftsjugend-Kongress im Mai stand
unter dem Motto "Dialog und Umverteilung".

Auch Schmölz tritt für eine "Umverteilung des Lebenseinkommens" ein. "Das wäre sicher eine denkbarer Weg, dem die ÖGB-Pensionisten zustimmen", so der ÖGB-Pensionistenvorsitzende.

Schmölz betonte, daß die ÖGB-Pensionisten den Dialog zwischen Jung und Alt forcieren wollen, um die Generationensolidarität zu stabilisieren. "Vor allem müssen beide Gruppen politische Mitbestimmung in allen Entscheidungsgremien bekommen." Schmölz:
"Auch beim 13. ÖGB-Bundeskongress im Herbst wird die Frage des Dialogs der Generationen ein wichtiger Punkt sein." (bfm)

ÖGB, 7. Juli 1999 Nr. 355

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