ÖGB-Csörgits: Nicht mit fremden Federn schmücken

Wunsch und Wirklichkeit Rauch-Kallats

Wien (ÖGB). Die heute präsentierte "Erfolgsliste" Rauch-Kallats in puncto Frauenpolitik habe keinen Bezug zur Realität, betonte heute ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits. Rauch-Kallat verschweige vielmehr, dass es immer wieder Unternehmer seien, die - wenn es um Verbesserungen für Frauen geht - blockieren. ++++

Während es Unternehmern und Wirtschaftsvertretern in erster Linie um eine möglichst umfassende Flexibilisierung von
ArbeitnehmerInnen gehe, sei es Aufgabe der Gewerkschaften, für die Rechte der Beschäftigten und für deren umfassenden Schutz im Betrieb einzutreten. Bei der Frage des Rechts auf Teilzeit seien
es nur Unternehmer, die dieser Forderung negativ gegenüber stehen, so Csörgits.

Csörgits weiter: "Hätte es Gewerkschaften bei den Verhandlungen zum Nachtarbeitsgesetz nicht gegeben, so wären die Beschäftigten wesentlich schlechter ausgestiegen: Entsprechende
Rahmenbedingungen mit Ausgleichsmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen, wären sicher nicht realisiert worden."

Es sei "unseriös", so Csörgits Richtung Rauch-Kallat, "sich mit ‘fremden Federn’ zu schmücken; Erfolgen, die primär den Gewerkschaften zu verdanken sind". (bfm)

ÖGB, 7. Juli 1999 Nr. 354

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