Appell des Direktoriums des Landeskrankenhaues Klagenfurt: Das LKH darf nicht länger Spielball der Parteipolitik sein

Klagenfurt (OTS) - Den dringenden Appell an alle Parteistrategen, das LKH Klagenfurt endlich aus jeglicher Parteipolitik herauszuhalten, richtet heute das Direktorium des LKH Klagenfurt:
"Wir dürfen nicht länger Spielball von nicht nachvollziehbaren Interessenskämpfen sein."

Auslösendes Moment für diesen Hilferuf aus dem LKH Klagenfurt ist die ständige negative Beurteilung durch die Bauprojekte "Eltern-Kind-Zentrum (ELKI)", "Ausbildungszentrum" und "Lungenabteilung", die allesamt öffentlich dem LKH Klagenfurt angelastet werden. Der jüngste Rechnungshofbericht rund um das ELKI hatte zu besonderer Polemik gegen das LKH Klagenfurt geführt. "Das können wir so nicht hinnehmen", so das LKH-Direktorium: "Das Eltern-Kind Zentrum und das Ausbildungszentrum sind wohl Bauten auf unserem Areal, die Planung, Durchführung und das Baucontrolling erfolgen aber nicht durch das LKH. Andere Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen und sind Rufschädigung."

Das LKH Klagenfurt ist längst auf dem Weg eines hochmodernen und effizienten Managements. Aus dem Rechnungshofbericht rund um Lungenabteilung vom vergangenem Winter wurden und werden klare Konsequenzen gezogen. Das Haus hat eine neue Führung. Mitte Juni hat der neue Verwaltungsdirektor Dr. Kurt Graf seine Tätigkeit aufgenommen. Seit vergangenem Herbst ist Dr. Anton Suntinger neuer medizinischer Direktor. Derzeit wird intensiv an neuen modernen Organisationsstrukturen gearbeitet, die alle Bereiche des LKH erfassen werden. "Besonders im LKH-Baubereich wird es radikale Veränderungen geben", kündigt das Direktorium an. "Diese neuen Vorgaben sind besonders in Hinblick auf die künftigen Aufgaben des Krankenhauses zu sehen. Alte Bausubstanzen machen enorme Investitionen nötig. Das LKH Klagenfurt muß in den nächsten Jahrzehnten quasi neu gebaut werden!" Das High-tech-Motto des
Hauses sei dabei absolute Vorgabe.

Das Direktorium des Landeskrankenhauses Klagenfurt geht auf energische Distanz zu jedem politisch motivierten Hickhack rund um diverse bereits im Bau befindliche Projekte "Wir haben manche Fakten vorgefunden und ziehen jetzt die Konsequenzen. Das ist unsere Managementaufgabe. Daran werden wir gemessen." Tägliches genüßliches Schlechtmachen und Aufrechnen von außen schade dem Ansehen des LKH Klagenfurt, das für seine perfekte Versorgung für die Kärntner Bevölkerung einen hervorragenden Ruf genießt, betont das Direktorium. Und: "Die Kärntner Bevölkerung und die Mitarbeiter haben ein Recht darauf, daß Ihr Krankenhaus in Ruhe arbeiten kann."

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