Lehrergehälter: Pflanzerei und Unfähigkeit Gehrers

Wien (FSG-GÖD). Für die FSG-Lehrergewerkschafter Karl Ördögh und Michael Zahradnik in der Bundessektion AHS der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist es, wie sie in einer heutigen Stellungnahme zu den Lehrerbezügen erklären, "klar und nachweisbar, dass Unterrichtsministerin Gehrer niemals echt daran gearbeitet hat, ‚All Inclusive‘ zu konkretisieren. Das ist jene Sprechblase über zukünftige Lehrergehälter, mit der sie Anfang Oktober des vergangenen Jahres an eine verblüffte Medienöffentlichkeit gegangen ist." ++++

Wenn anläßlich der am 7. Juli im Unterrichtsministerium reichlich spät stattgefundenen Konstituierung der entsprechenden Arbeitsgruppe von seiten der Ministerin keinerlei Vorgaben oder Ideen für den Projektablauf vorgelegt wurden, dann können das Ördögh und Zahradnik nur als weiteren Beleg für die "Unfähigkeit der Ministerin, anstehende Probleme auch nur ansatzweise zu lösen" sehen.

Die FSG-Lehrergewerkschafter stellen in diesem Zusammenhang fest, "dass die Arbeit der Ministerin nicht nur völlig planlos, sondern geradezu fahrlässig ist": Durch das von Gehrer kreierte neue Abrechnungssystem für Lehrergehälter sind Absurditäten entstanden, die die Ministerin zu beheben versprochen hat. Geschehen sind in diesem Zusammenhang bestenfalls Alibiaktionen; nebenbei wurde das Budgetloch im Unterrichtsressort durch das provokante Nichthandeln Gehrers vergrößert. Gesicherte Zahlen über die budgetmäßigen Auswirkungen der neuen Supplier- und Maturaregelung konnten von seiten des BMUkA nicht vorgelegt werden. Auf der anderen Seite läßt die Ministerin aber sehr wohl darüber nachdenken (- aut NEWS, wie man "schlechte Lehrer" bespitzeln lassen kann.

Pflanzerei an Stelle von konkreter Arbeit

Ördögh und Zahradnik empfinden das als "unerhörten Affront und können nur davor warnen, dass Gehrer permanent Unruhe in Schulen trägt, keinerlei positive Lösungen anzubieten hat und durch ihr provokantes Aussitzen von Problemen Lehrerinnen und Lehrer vor den Kopf stößt. Wir sind gerne bereit, genaue Belege für die Unfähigkeit der Ministerin vorzulegen, um deutlich zu machen, dass Gehrer versucht, Pflanzerei an Stelle von konkreter Arbeit in
ihrem Ressort zu etablieren", stellen die FSG-Gewerkschafter abschliessend fest.

FSG, 7. Juli 1999 Nr. 56

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Karl Ördögh, Bundessektion AHS
Tel. 0676/317 18 89 oder Tel. und FAX (01) 715 93 13

FSG in der GÖD

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS