Über 9.400 Landespflegegeldbezieher in Niederösterreich

Votruba: "Pflegetelefon" bietet rasche Hilfe

St.Pölten (NLK) - Mit Jahresende 1998 bezogen vom Land Niederösterreich 9.412 Bedürftige Pflegegeld. Dafür wurden über 654,5 Millionen Schilling aufgewendet. 1997 waren es 615,3 Millionen Schilling und 9.118 Empfängerinnen und Empfänger. Anspruch haben Bedürftige ohne Pensionsanspruch, also meist Behinderte und mitversicherte Ehegatten. Bedürftige mit eigener Pension bekommen dagegen Pflegegeld vom Bund.

Außerdem gibt es noch eine erfreuliche Nachricht: 265 Fälle, das sind rund elf Prozent der Stufe 3, wurden mit Jahresbeginn 1999 von der Pflegegeldstufe 3 in die Stufe 4 übergeleitet. Der Grund: Waren bis zum Vorjahr für das Erreichen der Pflegestufe 4 noch 180 Monatsstunden als Pflegebedarf erforderlich, genügen jetzt 160 Stunden.

Informationen erteilt das "Pflegetelefon" der Abteilung Sozialhilfe beim Amt der NÖ Landesregierung, das von Montag bis Freitag zwischen 9 und 10 Uhr unter der Telefonnummer 02742/200-6319 oder zum Ortstarif über die zuständige Bezirkshauptmannschaft erreichbar ist. "Viele Anfragen zeigen deutlich, daß diese Servicenummer für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nach wie vor dringend notwendig ist", sagte dazu Landesrätin Traude Votruba. "Und immer noch sind viele Möglichkeiten und Angebote zu wenig bekannt. So etwa die Tatsache, daß sich pflegende Helfer bei ihren Angehörigen, die Pflegegeld der Stufen 5 bis 7 beziehen, mitversichern können." Das "Pflegetelefon" bietet die echte Chance, rasch Auskunft und auch eine Qualitätssteigerung zu erlangen, ohne dem Land große Kosten und den Hilfesuchenden Mühen abzufordern.

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