Konzept des Landesmuseums wird präzisiert und erweitert

Wesentlicher Mehrbedarf bei der Naturkunde-Abteilung

St.Pölten (NLK) - Das neue NÖ Landesmuseum, dritte und letzte Baustufe des Kulturbezirkes im Regierungsviertel St.Pölten, nimmt konkrete Formen an: Nach Überarbeitung des letzten Entwurfes, wie er im Juni 1997 vom NÖ Landtag beschlossen wurde, sollen die Ausstellungsflächen bei gleichzeitiger Reduzierung der Depot- und Werkstattflächen ausgeweitet werden. Der wesentlichste Mehrbedarf gegenüber dem letzten Konzept ergibt sich bei der Abteilung "Naturkunde". Die Gesamtbaukosten werden nach dieser Überarbeitung 408,4 Millionen Schilling betragen, 48,5 Millionen Schilling mehr als zuletzt vorgesehen. 150 Millionen Schilling wurden bereits als Vorleistungen getätigt. Die Ausweitung des Konzeptes ist vom NÖ Landtag zu beschließen.

Die Entwicklung des Projektes NÖ Landesmuseum, die Präzisierung des Konzeptes und die inhaltliche Erweiterung erfolgten im Dialog mit Architekt Hans Hollein. Die Schwerpunkte des NÖ Landesmuseums wurden bereits fixiert: Kunst des 19. Jahrhunderts, eine Sammlung, die mit jener des Oberen Belvedere vergleichbar ist; Gegenwartskunst ab 1960; Fotografie und neue Medien; Naturkunde. Im vorliegenden Konzept wird die Gesamtausstellungsfläche (Museum und Shedhalle) auf 3.700 Quadratmeter erweitert. Die Freiflächen rund um das Museum werden in den Ausstellungsbereich integriert. Bei Ausstellungen, die niederösterreichische Kunst im internationalen Kontext präsentieren, wird mit der Kunsthalle Krems zusammengearbeitet.

Die Fertigstellung ist für das Jahr 2002 vorgesehen.

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