Gebert: NÖ muß Wien Ausbauangebot für eine U-Bahn-Verlängerung vorlegen

St. Pölten, (SPI) - "Worte und Taten müssen bei der ÖVP-Niederösterreich offensichtlich erst zusammenfinden, wenn es um die Lösung der Verkehrsproblematik rund um das Wiener Umland und eine Verlängerung der U-Bahn-Linien nach Niederösterreich geht", kommentiert der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert die gestrige Kritik des Mödlinger VP-Labg. Hintner an der Wiener SPÖ. Denn während der NÖ Landtag eindeutig die Weichen in Richtung Attraktivierung und Leistungssteigerung des öffentlichen Verkehrs zwischen Wien und Niederösterreich gestellt hat und die Landesregierung aufgefordert wurde, mit dem Bund und Wien weitere Schritte zu unternehmen, den öffentlichen Verkehr für das Wiener Umland möglichst attraktiv zu gestalten, geht in Sachen U-Bahn-Verlängerung rein gar nichts weiter. "Wir müssen die Kirche schon im Dorf lassen - aufgefordert sind NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und sein verantwortliches Verkehrsressort, endlich der Bundeshauptstadt ein entsprechendes Angebot zu legen und die Planungen in die Wege zu leiten.****

"Was Abg. Hintner und die ÖVP derzeit betreibt ist damit nicht in Einklang zu bringen. Sie benutzt die Bundeshauptstadt offensichtlich nur als "Reibebaum", um von ihren eigenen jahrzehntelangen Versäumnissen im Nahverkehr rund um Wien abzulenken", kritisiert Gebert. Die ÖVP-Niederösterreich wäre gut beraten, ihren Landeshauptmann endlich an seine Verantwortlichkeit zu erinnern und die Arbeiten und Verhandlungen mit Wien, aber auch dem Bund in Gang zu bringen. "Denn eines ist sicher: Alleine wird Niederösterreich eine U-Bahn-Verlängerung nicht finanzieren können", betont Gebert.

Bereits diskutierte Vorschläge, wie die oberirdische Weiterführung von U-Bahn-Linien, die Führung von sogenannten "Tram-Trains" sowie die Adaptierung und direkte Anbindung vorhandener Bahnstrecken - wie beispielsweise die Badener Bahn - an das U-Bahn-Netz übersteigen sicher die finanzielle Leistungsfähigkeit Niederösterreichs. Deshalb muß nach gemeinsamen Lösungen gesucht werden, um eine rasche Realisierung wahrscheinlicher zu machen. "Handeln statt Worte muß die Devise sein, um die Verkehrsprobleme im Wiener Umland endlich in den Griff zu bekommen", so Gebert abschließend.
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