Neue Pflegestation im LPPH Hainfeld Prokop: Offenes Haus für Betreuung älterer Mitbürger

St. Pölten (NLK) - Im NÖ Landespensionisten- und Pflegeheim Hainfeld eröffnete heute Landeshauptmann Stv. Liese Prokop eine neue Pflegestation mit 23 Betten. Die mit 15 Mio Schilling errichtete Station erhöht die Zahl der Pflegebetten auf sechzig und stellt das erste Projekt des NÖ-Modernisierungs- und Umstrukturierungsplanes von Wohn- auf Pflegebetten dar. Durch eine kurzfristige Übersiedlung der Bewohner in das neue LPPH Wilhelmsburg konnte die Bauzeit auf sechs Monate beschränkt werden.

Prokop betonte in diesem Zusammenhang die Umstrukturierung des erst 1986 eröffneten Hauses, orientiere sich an der Entwicklung der nötigen Betreuung älterer Mitbürger. Immer mehr Menschen wollten so lange als möglich zuhause bleiben, die sozialen Dienste würden täglich 11.000 Senioren zuhause versorgen, während auf der anderen Seite bereits 95 Prozent der Heimbewohner Pflegegeldbezieher seien. Zusätzlich habe die leistungsorientierte Krankenhausfinanzierung als neue Erfordernisse die Intensiv- und Überganspflege mit sich gebracht.

Diesen Entwicklungen Rechnung tragend, so Prokop weiter, habe der Niederösterreichische Landtag für die Neu- und Ausbauprogramme 1992 bis 1998 bzw. 1998 bis 2002 insgesamt 4 Milliarden Schilling zur Verfügung gestellt und damit auch gewaltige Arbeitsmarktimpulse geliefert. Zum Zeitpunkt der Eröffnung des LPPH Hainfeld hätte es in Niederösterreich 2.000 Pflegebetten, 3.900 Wohnbetten und 1.200 Mitarbeiter gegeben. Heute stünden 1.400 Wohnbetten cirka 5.000 Pflegebetten gegenüber während sich die Zahl der Mitarbeiter auf mehr als 3.000 erhöht habe. Durch zeitgerechte Personalentwicklung eine Ausbildungsoffensive und die Weiterentwicklung der Pflegestandards seien die Niederösterreichischen Heime heute Kommunikationseinrichtungen in allen Gemeinden, offene Orte der Begegnung und ein schönes geborgenes Zuhause für jene die Niederösterreich zu dem gemacht haben was es heute ist.

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