Lugner entsetzt über Proporz bei Botschafterbesetzungen

Wie lächerlich müssen wir uns international noch machen lassen?

Wien (OTS) - Selbst der Standard macht sich über Österreichs Politik lustig: "Je wichtiger der Posten, desto großkoalitionärer die Besetzung. So lautet die heimliche Grundregel im diplomatischen Dienst." Lugner ist entsetzt darüber, daß im 23. Versuch, 34 (in Worten: vierunddreissig) Botschafterposten von Brasilia bis Zürich neu zu besetzten, die Farbe des Parteibuchs zählt - niemand aber die Frage stellt, welcher Beamte denn von seiner Qualifikation für den jeweiligen Posten am besten geeignet ist. Der Ministerrat blockiert sich selbst, Parteibücher und Proporzdenken machen objektive Auswahlkriterien von Anfang an unmöglich. Statt Österreich so gut als möglich im Ausland zu vertreten werden großkoalitionäre Streitigkeiten bis hinein in die österreichischen Botschaften in aller Welt getragen. Die Arbeit in den Botschaften wird monatelang blockiert, weil der Postenschacher in Wien zum Stellungskrieg geworden ist. Rot und Schwarz statt Rot-Weiß-Rot. So kann es nicht weitergehen. Österreich braucht einen Kurswechsel.

Kurswechsel statt Stillstand!
Darum am 3.Oktober Lugner!

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