Verhandlungen zwischen Krankenhäusern führte zu zwei Verträgen

Wiener Neustadt, Neunkirchen und Grimmenstein kooperieren

St.Pölten (NLK) - Mit der Unterzeichnung von zwei Verträgen zwischen den Spitälern Wiener Neustadt, Neunkirchen und dem Landeskrankenhaus Grimmenstein auf der einen und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie Landesrat Dr. Hannes Bauer auf der anderen Seite mündeten die Verhandlungen: Kooperationen zwischen den Krankenhäusern ermöglichen künftig die Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten. Die Verbesserung von Leistungen für die Patienten, die Zusammenarbeit einzelner Stationen, die Ausnützung von Ausbildungsplätzen und natürlich auch die Einsparung von Kosten werden zwischen den drei Krankenhäusern möglich.

So bestehen zwischen dem Schwerpunktkrankenhaus Wiener Neustadt und Neunkirchen zum Beispiel schon jetzt Kooperationen in der Ausbildung der Sekundarärzte der Kinderheilkunde, der Durchführung von Obduktionen, im Zukauf von Laborleistungen und wegen Praktikumsplätzen bei Spezialausbildungen. Die Kooperationsverträge sollen jetzt endgültig formuliert werden. Neue Kooperationen gibt es etwa in der Tele-Radiologie bei der elektronischen Übermittlung von Bildern und im Labor beim Anbot von Spezialleistungen. In der Akut-Geriatrie sollen durch eine eigene Abteilung verstärkt Operationen im Krankenhaus Neunkirchen angeboten und damit eine kürzere Wartezeit ermöglicht werden.

Zwischen Wiener Neustadt und dem Landeskrankenhaus Grimmenstein, die gleichfalls beide im südlichen Niederösterreich liegen, spielen zudem Schlaganfälle eine große Sorge. Hier soll die Stroke Care Unit mit den dazugehörigen Betten in Wiener Neustadt die Patienten mit akutem Schlaganfällen versorgen. Dann werden die Patienten in das Krankenhaus Grimmenstein zur weiteren Behandlung transferiert.

Landesrat Dr. Hannes Bauer meinte, in Niederösterreich werde mit fünf Versorgungsregionen und jeweiligen Leistungsaufträgen den richtigen Weg gegangen. Durch Kooperationen werde eine hohe medizinische Qualität und zugleich eine höchste ökonomische Effizienz erreicht.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sagte, die Struktur der medizinischen Versorgung sei in den letzten Jahrzehnten als eine der größten Herausforderungen für das Land Niederösterreich empfunden worden. Dies sei allerdings kein niederösterreichisches Spezifikum. Man habe das Problem jedoch angegangen, und dies sei beispielgebend auch für andere Regionen. Hier werde in zwei Richtungen investiert, in die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau für die Bevölkerung, und das unter entsprechend kostengünstigen Bedingungen.

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