Österreichische Strickwaren konnten sich 1998 sehen lassen

Produktion stieg um 1,8% - Produktionswert erhöhte sich auf 6,3 Mrd Schilling

PWK - Auf der diesjährigen Jahrestagung der Strick- und Wirkwarenindustrie konnten die zahlreichen Teilnehmer durchaus Erfreuliches vermelden. Die Produktion stieg 1998 um 1,8 %, der Beschäftigtenstand erhöhte sich um 2,1 % und mit einem Produktionswert von 6,3 Mrd Schilling und über 7000 Beschäftigten blieben die 41 Firmen der Branche auch im vergangenen Jahr die wichtigste Sparte innerhalb der Textilindustrie. ****

Die Produktion von Maschenmeterwaren ist mit 22 % erheblich gestiegen, bei Unterwäsche zeigte sich ein Produktionsanstieg von 5 %, während bei Strumpfwaren und gestrickter Oberkleidung ein Rückgang zu verzeichnen ist.

Die ersten Monate dieses Jahres waren für die Branche allerdings von der Bankenkrise und den Währungsturbulenzen in Fernost sowie der wirtschaftlichen Schwäche in Osteuropa gekennzeichnet.

Vor kurzem fanden Gespräche mit Gesamttextil Deutschland und dem deutschen Bekleidungsverband statt. Dabei wurden gemeinsame Vorgangsweisen zur Lösung bestimmter Probleme erarbeitet, wie z. B. eine Änderung in der Haltung der EU zu handelspolitischen Fragen. Anliegen der EU ist es, Importe zu liberalisieren; dies ist nur dann sinnvoll, wenn auch die Drittländer ihre Märkte öffnen. So müssen Allianzen gesucht werden - mit Deutschland besteht bereits eine gute Gesprächsbasis -, damit diese Forderungen auch von anderen EU-Ländern unterstützt werden. Es sollen auch mit Vertretern Italiens und Frankreichs Gespräche geführt werden.

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