NÖ Landesregierung beschließt Verkauf des Schlosses Fridau

Käufer will Biokräuter anbauen, aufbereiten und vermarkten

St.Pölten (NLK) - Schloß Fridau, seit 1974 im Besitz des Landes Niederösterreich, wird an einen privaten Nutzer verkauft. Dies beschloß heute die NÖ Landesregierung. Angesichts der hohen Kosten einer Revitalisierung des Schlosses - dazu wären rund 60 Millionen Schilling erforderlich - wird ein Kaufpreis von 1,5 Millionen Schilling verlangt, wobei der Käufer eine Bankgarantie über 3 Millionen Schilling für unbedingt notwendige Sicherungsmaßnahmen geben muß.

1974 wurde Schloß Fridau erworben, weil dort eine Kunstgalerie eingerichtet werden sollte. Die Realisierung scheiterte jedoch an den ständig steigenden Adaptierungskosten. Seit 1986 wird versucht, die Liegenschaft einer Verwertung zuzuführen. In den letzten Jahren waren die verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten im Gespräch: Die Vorschläge reichten von Repräsentationsräumen für die NÖ Landesregierung über Büroräume für die Erwachsenenbildung, Schulungsräume für die Verwaltungsakademie bis zum Seniorenheim, Sport- und Seminarhotel oder Ausstellungsräume. Auch die NÖPLAN, die letztlich eingebunden wurde, scheiterte an der schlechten Nutzbarkeit des Schloßgebäudes und an den hohen, durch Auflagen der Denkmalpflege notwendigen Sanierungskosten.

Der neue Besitzer will auf dem Grundstück rund um das Schloß Biokräuter und nachwachsende Rohstoffe anpflanzen und sie gewerblich nutzen.

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