AKNÖ-Präsident Staudinger: Beschäftigungspakt für NÖ muß vereinbart werden!

Optimismus für Beschäftigungs-Plattformsitzung am Mittwoch

Wien (OTS).-"Unser gemeinsames Ziel muß sein, Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende Arbeitplätze zu sichern. Deshalb ist der Abschluß eines Territorialen Beschäftigungpakts (TEP) in Niederösterreich dringend notwendig." Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger, zur nächsten Sitzung der Plattform des NÖ Beschäftigungspakts fest, die morgen im NÖ Landhaus stattfindet. Staudinger zeigt sich optimistisch, daß Sozialpartner, AMS und Land NÖ eine Vereinbarung zustande bringen, auf dessen Basis wieder mehr Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher Beschäftigung finden werden.

Der AKNÖ-Präsident: "Niederösterreich zählt, was die Beschäftigungsentwicklung und das Wirtschaftswachstum betrifft, zu den dynamischen Regionen Österreichs. Dennoch reicht das nicht aus, um Arbeitslosigkeit im gewünschten Ausmaß zu reduzieren. Vor allem bei Frauen und Langzeitarbeitslosen sind rasche Maßnahmen ein Gebot der Stunde. Die einzige Chance dieses Ziel zu erreichen, sehe ich in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller relevanten politischen Gruppen. Im Nationalen Beschäftigungsplan der Bundesregierung, speziell aber auch in Niederösterreich, gibt es genug brauchbare und realistische Möglichkeiten, mehr Arbeit zu schaffen."

Nachdem die Landesregierung vorsichtig ihre Bereitschaft signalisiert hat, alle Spielräume ausnutzen und noch mehr beschäftigungspolitische Verantwortung übernehmen zu wollen, müßten nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Beim TEP gehe es nicht darum, ein weiteres "schönes und inhaltsloses Papier" zu produzieren, so Präsident Staudinger, Ziel sei vielmehr, ganz konkrete Maßnahmen festzulegen, die zusätzlich zu den bestehenden beschäftigungspolitischen Initiativen im Land getroffen werden können. Die AKNÖ habe diesbezüglich schon einige sinnvolle Ideen auf den Tisch gelegt.

Staudinger verweist in diesem Zusammenhang auf den Maßnahmenkatalog "Solidarität leben. Partnerschaft beweisen. Arbeit schaffen.", den die Arbeiterkammer auf seine Initiative hin gemeinsam mit dem ÖGB NÖ im März erarbeitet hat und der 11 konkrete und konstruktive Vorschläge enthält, wie man durch gezielte Maßnahmen im Land Erfolge in der Beschäftigungsfrage erzielen kann.

Angestrebt wird damit, bis 2002 die Zahl der Arbeitslosen jährlich um 1500 Personen zu senken, 5000 neue Jobs pro Jahr zu schaffen, den Anteil der Langzeitarbeitslosen an den Arbeitslosen zu reduzieren und ein Fünftel der Arbeitslosen in aktive Maßnahmen einzubinden, mit deren Hilfe sie wieder rascher einen Arbeitsplatz erhalten können.

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