Wenn Wind einschläft: Hochklettern der Ozon-Werte befürchtet

Rund 30 Meßstellen liefern laufend Daten

St.Pölten (NLK) - Wiederum klettern die Ozonwerte höher, und wenn nicht - wie gestern - der Südostwind wieder einen Strich durch die Rechnung macht, dann ist es heute nachmittag so weit: Die Ozonanstiege könnten auf zumindest zwei Meßstellen die Vorwarnwerte von 0,200 Milligramm/Kubikmeter als Dreistundenmittelwert innerhalb des Überwachungsgebietes überschreiten. Niederösterreich bildet gemeinsam mit Wien und dem Nord- und Mittelburgenland das Ozonüberwachungsgebiet 1, das im Mittel als das am stärksten belastete Gebiet Österreichs gilt. Für morgen wird eine Entwarnung erwartet, wenn die Wetterprognose stimmt.

Wenn die Ozon-Vorwarnstufe ausgelöst wird, sollten besonders empfindliche Personen wie Kleinkinder oder Herz/Asthmakranke ungewohnte schwere Anstrengungen im Freien vermeiden. Der normale Aufenthalt sowie Spielen, Spazierengehen und ähnliches ist unbedenklich. Aktuelle Ozonwerte liefern übrigens das Ozon-Telefon unter der Nummer 02742-1580 und die Internetseiten des NÖ Luftgütemeßnetzes (www.noel.gv.at/service/bd/luft). Den täglichen Luftgütebericht und aktuelle Informationen bei besonderen Ozonereignissen liefert außerdem das Luftgütetelefon unter der Nummer 02742/200-4444. Dieses kann auch über jede Bezirkshauptmannschaft abgefragt werden, wenn an die Telefonnummer der Bezirkshauptmannschaft die Zahlenkombination 800-4444 angehängt wird.

Die rund 30 Meßstellen des Landes Niederösterreich liefern automatisch und rund um die Uhr die Ozondaten aus den verschiedensten Landesteilen. Modernste Rechneranlagen und Steuersysteme überwachen ständig die Meßwerte auf Richtigkeit, berichten über Grenzwertüberschreitungen und sorgen für automatische Alarmierung der Meßnetzbetreiber.

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