Umwelt: Forschungsprojekt über Phytosanierung

Wien, (OTS) Phytosanierung heisst eine neue,
umweltfreundliche und mit Pflanzen arbeitende Technologie, mit der kontaminierte Böden und Wässer gereinigt werden können. Dabei wird die besondere Fähigkeit bestimmter Pflanzen genutzt, um organische Schadstoffe in verunreinigten Böden oder Abwässern rascher abzubauen oder Schwermetalle durch Anreicherung in den Pflanzen zu entfernen. Die Wiener Umweltanwaltschaft (Tel. 37979, e-mail:
post@wua.magwien.gv.at, Internet: www.magwien.gv.at/wua/) hat gemeinsam mit der MA 22-Umweltschutz, der MA 45-Wasserbau und der
MA 48-Abfallwirtschaft ein Forschungsprojekt über "Phytosanierung von kontaminierten Böden und Schlämmen im Stadtbereich Wiens" initiiert. Dabei soll die abbaufördernde Wirkung spezifischer Pflanzen auf organische Schadstoffe (z.B. Kohlenwasserstoffe) wie auch ihr Exktraktionsvermögen für Schwermetalle untersucht bzw. durch entsprechende Massnahmen gefördert werden.****

Die wissenschaftliche Leitung des Projektes wird Univ.Prof.
DI Dr. Walter Wenzel von der Universität für Bodenkultur übernehmen. Das Forschungsprojekt findet aber nicht nur
magistrats- bzw. Uni-intern statt, mehrere Privatunternehmen
tragen ebenfalls dazu bei. Die Altlastensanierung und
Abraumdeponie "Langes Feld" GesmbH stellt das Deponiegelände für Feldversuche - die parallel zu Topf-Versuchen im Glashaus nötig sind - zur Verfügung und hilft mit Sachleistungen beim Aufbau der Versuchsanlage. Die Firma Isobau spendiert Folien zur Sickerwassersammlung und die PORR Umwelttechnik unterstützt bei
der Auswahl der geeigneten kontaminierten Bodenmaterialien und bei der Organisationsarbeit. (Schluss) hrs/wua

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Tel.: 727 04

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