Zusammenschluß auf dem Blähton-Markt Liapor-Gruppe beteiligt sich an der österreichischen Leca

Wien (OTS) - Die zur deutschen Liapor-Gruppe gehörende Liapor-Beteiligungen GmbH Wien hat sich zu 50 Prozent an der im Eigentum der Wietersdorfer Industrie-Beteiligungs-GmbH befindlichen österreichischen Leca Ges.m.b.H. beteiligt. Die Geschäftsführung des gemeinsamen Unternehmens übernehmen Ing. Franz Geieregger von der österreichischen Leca und Günter Regvart von der Liapor-Gruppe.

Hoher Kundennutzen durch breite Produktpalette

Die beiden bekannten Blähtonhersteller aus Deutschland und Österreich wollen künftig das vorhandene technische Know-how zusammenführen und ausbauen. Gemeinsam will man am Markt
verstärkt die Vorteile von Blähton und Blähton-Baustoffen bekannt machen. Kunden kann man nun durch eine breitere Produktpalette mehr Nutzen bieten. Forschung und Produktentwicklung werden konzentriert sowie Marketing- und Werbemaßnahmen gebündelt. Die neuen Partner planen die Vertriebsaktivitäten in den südosteuropäischen Ländern Ungarn, Slowenien und Kroatien zu intensivieren. Als besonders vorteilhaft erweist sich dafür der Standort der österreichischen Leca in Fehring bei Graz, nahe an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien gelegen.

Mit Liapor, Wietersdorfer und der österreichischen Leca haben sich drei starke Partner verbunden. Die Liapor-Gruppe stellt ihr hochwertiges Sortiment an vier Standorten her: in Tuningen, Pautzfeld und im tschechischen Vintirov produziert die Gruppe Liapor-Blähton mit einer Jahreskapazität von 1.5 Millionen m3. Im thüringischen Ilmenau produziert die Liapor-Tochter Liaver pro Jahr bis zu 60.000 m3 Leichtsand aus Altglas. Die Tochter Lias International GmbH hält Beteiligungen in Irland, Österreich, Schweden, Tschechien und Ungarn. Die Liapor-Gruppe beschäftigt 1999 an ihren Standorten insgesamt 417 Mitarbeiter.

Die österreichische Leca wurde im Jahr 1960 gegründet, ihr Hauptsitz befindet sich in Fehring, unweit von Graz. Das Unternehmen produziert jährlich 350.000 m3 Blähton der Marke Leca und beschäftigt 70 Mitarbeiter.

Bewährte Anwendungsavielfalt von Liapor- und Leca-Blähton

Liapor- und Leca-Blähton finden traditionell im Baubereich in zementgebundenen Wandbaustoffen wie Mauersteinen und -tafeln, in Fertigteilen, Kaminen und Mauermörteln Verwendung. Im Bereich "konstruktiver Leichtbeton" sind bekannte Liapor-Objekte z.B. die Skiflugschanze Oberstdorf, das BMW-Hochhaus oder das Hypo-Haus in München. Zur Sanierung von Altbauten, aber auch im Neubau, werden Liapor- und Leca-Blähton als wärmedämmende Schüttungen eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind Abwassereinigung. Dachbegrünung, Hydrokulturen oder Winterstreu.

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