LAbg. Vladyka: Maßnahmen gegen jugendgefährdende Gegenstände

Gewalt und Krieg darf nicht regelmäßiger Begleiter unserer Kinder werden

St. Pölten (SPI) - "Die Technologie unserer modernen Gesellschaft macht es möglich, daß im zunehmenden Maße Produkte geschaffen werden, bei denen Gewalt und Krieg im Mittelpunkt stehen. Kriegsspielzeug in allen seinen Ausprägungen ist in den Verkaufsregalen der Geschäfte in großer Menge vorhanden. Dazu kommt noch, daß diese Gegenstände von den herstellenden Unternehmen den Kindern und Jugendlichen durch ansprechende Werbekampagnen gekonnt näher gebracht werden. Daher sieht sich auch die NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft mit steigenden Problemen in diesem Bereich konfrontiert", kritisiert SP-Familiensprecherin Christa Vladyka die Verkaufspolitik mancher "Spielzeughersteller".****

Weiters muß festgestellt werden, daß die derzeitigen Bestimmungen des NÖ Jugendgesetzes, die diesen Bereich abdecken sollten, bereits Jahrzehnte alt sind und sie den heutigen Anforderungen damit nicht mehr gerecht werden. Es ist daher notwendig, Regelungen zu schaffen, um möglichst flexibel und rasch auf etwaige auf den Markt kommende Produkte, speziell im Bereich von Video-, Computerspielen, Spielzeugwaffen oder sonstigen Produkten und Gegenständen, die zweifelsohne schädlichen Einfluß auf unsere Kinder und Jugendliche haben können, entsprechend reagieren zu können", so die Brucker SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka.

"Deshalb sollte das NÖ Jugendgesetz entsprechend durchleuchter werden und etwaige Anpassungen an die neuen Gegebenheiten und Anforderungen veranlaßt werden. Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen ist uns Sozialdemokraten besonders wichtig. Dazu brauchen wir moderne und zeitgemäße Gesetzeswerke, die schlußendlich das Werkzeug der Kinder-und Jugendwohlfahrtsarbeit in Niederösterreich darstellen", so Vladyka abschließend.
(Schluß) sa/fa

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