Kurstadtentwicklung von Laa an der Thaya

Land unterstützt mit 394.000 Schilling Regionalförderung

St.Pölten (NLK) - Die LEADER-Gruppe "Das Land um Laa an der Thaya" umfaßt jene zehn Gemeinden des nördlichen Weinviertels, die sich 1991 zum Regionalentwicklungsverein "Das Land um Laa an der Thaya" zusammengeschlossen haben. Das Generalziel von Verein und LEADER-Gruppe ist die Förderung jeglicher Aktivität zum Erwerb von Fachwissen, zur Entwicklung lokaler Aktions- und Investitionsprogramme, zur Identitätsfindung und Aufwertung der Grenzregion in regionaler, überregionaler und grenzüberschreitender Hinsicht. Insbesondere soll die Vernetzung innovativer Projekte der Bereiche Tourismus, Landwirtschaft, Handel, Verkehr und Gewerbe unter Einbeziehung soziologischer und ökologischer Gesichtspunkte forciert werden.

Im Jahr 1997 wurde im Rahmen dieser Aktivitäten in Kooperation mit dem Regionalentwicklungsverein ein besonderer Schwerpunkt auf die Kurstadtentwicklung gelegt. Dafür hat die NÖ Landesregierung bei ihrer vorwöchigen Sitzung 394.000 Schilling Zuschuß aus Regionalförderungsmitteln bewilligt. Insgesamt sind die Aktivitäten in diesem Zeitraum mit 985.000 Schilling veranschlagt, wobei weitere 394.000 Schilling über die Abteilung Tourismus beim Amt der NÖ Landesregierung gefördert wurden. Die EU-Fördermittel in der Höhe von 197.000 Schilling oder 50 Prozent des Zuschusses stammen aus der Gemeinschaftsinitiative LEADER II/Maßnahme 2 (Innovationen im ländlichen Raum).

Die Kurstadtentwicklung 1997 umfaßte neben der Motivation der Teilnehmer bzw. der regionalen Bevölkerung, einer Produktkonzeption für das "Gesunde Land um Laa", der Erstellung einer Datensammlung aller medizinischen Anbieter und Versorgungsinstitutionen in der Region inklusive eines Werbefolders auch die Initiierung eines Strategieteams für die Entwicklung zur "Gesunden Stadt Laa an der Thaya". Darüber hinaus wurden eine Arbeitsgemeinschaft mit den ansässigen Ärzten gebildet und eine Kooperation mit Alternativmedizinern eingegangen, um Fachdiskussionen und Wissensvermittlung über neue Kurmittelanwendungen und alternative Anwendungsmöglichkeiten anzuregen. Nicht zuletzt wurden auch die Aktivitäten im Rahmen des Projektes "Wasser 1998" vorbereitet.

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