Hiller: Aufhebung von Transportgenehmigungen in die Reformländer ist Schikane

Massive Gefährdung des Standortes in den Grenzregionen

Niederösterreich, 5.7.99 (NÖI) "Unternehmen insbesondere in den Grenzregionen laufen gegen eine neuerliche Schikane des Verkehrsministers Sturm: Ab 1. Juli gibt es keine Dauer-Transportgenehmigungen mehr für Transportunternehmer mit Zweigbetrieben in den Reformländern. Jeder einzelne Transport muß ab nun einzeln genehmigt werden. Das kostet Zeit und Geld und ist darüber hinaus eine enorme Aufblähung der Bürokratie", erklärte LAbg. Franz Hiller. ****

Hiller wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß gerade Betriebe in den Grenzregionen vor der Ostöffnung dazu ermutigt werden, zur Absicherung des NÖ Standortes auch Niederlassungen in den nördlichen und östlichen Nachbarländern zu gründen. Jetzt sind diese Unternehmen nicht mehr in der Lage die erforderlichen Transporte mit österreichischen Partnerfirmen so rasch wie notwendig durchzuführen.

"Ich fordere den Verkehrsminister auf, diese wirtschaftsfeindliche Bestimmung aufzuheben. Mit dieser unüberlegten Bestimmung werden Arbeitsplätze in den Grenzregionen gefährdet, der Wirtschaftsstandort geschwächt und die Betriebe schikaniert", betonte Hiller.

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