Vorsicht bei Spritzen und Arzneimitteln im Reisegepäck

Wien (OTS) - Die Apothekerkammer empfiehlt bei Auslandsreisen, Arzneimittel immer in der Originalverpackung mit Beipacktext, sowie etwa bei Psychopharmaka, starken Schmerz- oder Schlafmitteln, die Kopie der ärztlichen Verschreibung mitzuführen. Spritzen sollten mit mehrsprachigem Beipacktext als Erste-Hilfe-Set (in der Apotheke erhältlich) erkennbar sein.

Was nämlich für einen gut vorbereiteten Reisenden selbstverständlich ist, also alle wichtigen Medikamente im Gepäck zu haben, kann leider auch zum Problem werden. Etwa dann, wenn der Zöllner bei der Einreise im Urlaubsland die oftmals lebensnotwendigen Medikamente für z.B. Designerdrogen wie Extasy hält. Aber manchmal können auch Schwierigkeiten auftreten, wenn das entsprechende Medikament, z.B. ein Schlafmittel, im Urlaubsland verboten ist. Ähnliche Schwierigkeiten können sich ergeben, wenn im Reisegepäck Injektionsspritzen und Nadeln entdeckt werden. Hat es der Reisende mit, um im Notfall dem Arzt vor Ort sterile Spritzen und Nadeln anbieten und so die Gefahr einer Infektion mit Hepatitis-B vermeiden zu können, glaubt der Zöllner an ein Drogenbesteck.

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