DRIEMER: Schluss mit dem Ping-Pong-Spiel zwischen ÖVP & WKÖ

Gleiche Rechte für Arbeiter und Angestellte

Wien (GBH/ÖGB). "Schluss mit der Diskussion über die unsachlichen Nachteile für die 1,2 Millionen ArbeiterInnen. Jeder arbeitende Mensch muss am Weg ins neue Jahrtausend ein Anrecht auf gleichwertige Arbeitsbedingungen und Rechte haben. Die ÖVP und die Wirtschaftskammer Österreich sind aufgefordert, dass noch in
dieser Legislaturperiode die Umsetzung der ‚Aktion Fairness‘ -insbesondere in den Bereichen der Entgeltfortzahlung und Kündigungsrecht - erfolgt," betonte heute der ÖGB-Vizepräsident und Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, Johann
Driemer.++++

Die konkreten Vorschläge des ÖGB und des Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales liegen dazu schon lange am Tisch. Driemer: "Die Wirtschaftskammer ist aufgefordert, die Gespräche
mit dem ÖGB zügig zu führen und - im Interesse der ArbeitnehmerInnen und einer modernen Unternehmenskultur in Österreich - zu einem positiven Abschluss zu bringen. Für eine Verzögerungspolitik dieser zeitgemäßen Reform der arbeitsrechtlichen Gleichstellung von ArbeiterInnen und
Angestellten durch die ÖVP und Wirtschaftskammer haben die Bau-
und Holzarbeiter absolut kein Verständnis. Die Vorschläge des ÖGB sind durchwegs kostenneutral und würden der Wirtschaft auch eine reale Lohnnebenkostensenkung bringen," betonte abschliessend ÖGB-Vizepräsident Driemer. (Bac-)

ÖGB, 5. Juli 1999 Nr. 346

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