Ozon-Vorwarnstufe wurde am Wochenende fast erreicht

Für heute ein Hochklettern der Werte befürchtet

St.Pölten (NLK) - Noch nicht, aber wenn es so weiter geht, demnächst: So könnte man die aktuelle Ozon-Situation zusammenfassen. Das hochsommerliche Wetter am Wochenende hat nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die Ozonwerte in die Höhe getrieben. Die Ozonanstiege blieben aber noch unter den Vorwarnwerten von 0,200 Milligramm/Kubikmeter als Dreistundenmittelwert. Für eine Vorwarnung wären laut Ozongesetz Überschreitungen an mindestens zwei Meßstellen innerhalb eines Überwachungsgebietes notwendig. Niederösterreich bildet gemeinsam mit Wien und dem Nord- und Mittelburgenland das Ozonüberwachungsgebiet 1, das im Mittel das am stärksten belastete Gebiet Österreichs gilt. Heute rechnet man mit einem weiteren Ansteigen der Werte und mit dem Auslösen der Vorwarnstufe, wenn nicht die Windgeschwindigkeit zunimmt.

Wenn die Ozon-Vorwarnstufe ausgelöst wird, sollten besonders empfindliche Personen wie Kleinkinder oder Herz/Asthmakranke ungewohnte schwere Anstrengungen im Freien vermeiden. Der normale Aufenthalt sowie Spielen, Spazierengehen und ähnliches ist unbedenklich. Aktuelle Ozonwerte liefern übrigens das Ozon-Telefon unter der Nummer 02742-1580 und die Internetseiten des NÖ Luftgütemeßnetzes (www.noel.gv.at/service/luft). Den täglichen Luftgütebericht und aktuelle Informationen bei besonderen Ozonereignissen liefert außerdem das Luftgütetelefon unter der Nummer 02742-200-4444. Dieses kann auch über jede Bezirkshauptmannschaft abgefragt werden, wenn an die Telefonnummer der BH die Zahlenkombination 800-4444 angehängt wird.

Die rund 30 Meßstellen des Landes Niederösterreich liefern automatisch und rund um die Uhr die Ozondaten aus den verschiedensten Landesteilen. Modernste Rechneranlagen und Steuersysteme überwachen ständig die Meßwerte auf Richtigkeit, berichten über Grenzwertüberschreitungen und sorgen für automatische Alarmierung der Meßnetzbetreiber.

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