Onodi: Flächendeckende Versorgung mit Facharztstellen muß sichergestellt werden

Keine Konzentration der Artzpraxen in den Bezirkshauptstädten und größeren Gemeinden

St. Pölten, (SPI) - Es vergeht kein Tag, an dem nicht aus den verschiedensten Regionen unseres Bundeslandes Klagen über lange Wartezeiten in den Vorzimmern der Fachärzte bzw. überlange Terminvereinbarungen im Gesundheitsressort der NÖ Landesregierung einlangen. Es sind vor allem die Bestimmungen des NÖ Raumordnungsprogrammes für das Gesundheitswesen hinsichtlich der Neugründung von Facharztstellen sowie die restriktive Haltung der Krankenkassen und Ärztekammer, die in den letzten Jahren zu diesen großen Problemen - vor allem in den ländlichen Gebieten - geführt haben", so die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Heidemaria Onodi. Diesem Problem haben sich die Sozialdemokraten bei der vergangenen Landtagssitzung angenommen.****

Es ist daher alles zu unternehmen, um die medizinische Versorgungssituation in den Regionen zu verbessern. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, daß bei gänzlicher Freigabe der Niederlassungsmöglichkeiten aus rein wirtschaftlichen Gründen eine Konzentration von Facharztstellen in den Bezirksstädten entsteht und damit am Land keine flächendeckende Versorgung erreicht wird. Es scheint daher zweckmäßig, anstelle einer gemeindeweisen Festlegung von Facharztstellen im NÖ Gesundheitsraumordnungsprogramm definierte Versorgungsregionen festzulegen, um eine möglichst flächendeckende Niederlassung von Fachärzten zu garantieren. Damit ist auch sichergestellt, daß der nächste entsprechende und erreichbare Facharzt sich in einer zumutbaren Entfernung zum Wohnort des Patienten befindet.

"Die NÖ Landesregierung wurde jedenfalls vom VP und SP in einem gemeinsamen Antrag aufgefordert, anstelle der Bestimmung gemeindeweise Festlegung von Facharztstellen im NÖ Gesundheitsraumordnungsprogramm definierte Versorgungsregionen aufzunehmen sowie bei den zuständigen Stellen, insbesondere den Krankenkassen und der Ärztekammer, hinsichtlich einer flexibleren und liberaleren Vorgangsweise bei der Genehmigung von Krankenkassenverträgen vorstellig zu werden", informiert die SP-Gesundheitssprecherin.
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