Kurzbauer: Kampfansage an alkoholisierte Autofahrer!

Petition an Präsident Fischer und Anfrage an Minister Einem

Niederösterreich, 4.7.1999 (NÖI) "Trotz der im Dezember 1998 im Parlament beschlossenen Absenkung des erlaubten
Blutalkoholgehaltes von 0,8 Promille auf 0,5 Promille, stieg die Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer im Vergleich zum Vorjahr
um 22% an", stellt der niederösterreichische VP-Abg. zum Nationalrat Johann Kurzbauer, Mitglied des Verkehrsausschusses, äußerst besorgt fest.****

Anläßlich des jüngst von einem betrunkenen Autofahrer im Bezirk St. Pölten verursachten Tod von zwei Schülerinnen am 10. Mai 1999, überreichte der VP-Mandatar am 1. Juli 1999 im Beisein der Klasse Ie der Handelsakademie St. Pölten Nationalratspräsident Fischer die Petition "Alkoholisierte Lenker gefährden uns alle".

Die Unterzeichner dieser Petition und die Schüler fordern stärkere Kontrollen seitens der Exekutive hinsichtlich Alkoholisierungsgrad und Fahrgeschwindigkeit der Lenker, volles Ausschöpfen der bestehenden Strafen, Preissenkung für antialkoholische Getränke, Aufklärungskampagnen bei Jugendlichen über die Gefahren des Alkoholkonsums und eine Intensivierung der Heimbringerdienste in Stadt und Land.

Zusätzlich wird Kurzbauer nächste Woche eine schriftliche parlamentarische Anfrage, betreffend den Anstieg der Zahl alkoholbedingter Verkehrstoter, an Verkehrsminister Einem einbringen. Vom Minister möchte der VP-Mandatar unter anderem wissen, welche Möglichkeiten sein Ministerium sieht, um das Ansteigen von alkoholbedingten Verkehrsopfern zu verhindern. Kurzbauer interessiert auch, ob Einem glaubt, daß die Kampagne des Verkehrsministeriums "Null Promille - Null Probleme" angesichts steigender alkoholbedingter Verkehrstoter ihr Ziel erreicht hat.

Zum Schluß wendet sich Kurzbauer an alle Verkehrsteilnehmer, aber vor allem an die Jugend, mit der dringenden Bitte, bei Autofahrten die oft tödlichen Folgen von übermäßigen Alkoholkonsum zu bedenken und bei eingeschränkter Fahrtüchtigkeit auf das Auto gänzlich zu verzichten.

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