Erstmals Indizien, daß in World-Vision-Affäre auch öffentliche Gelder versickerten

OÖ-Landesrat Christoph Leitl subventionierte World-Vision mit 250.000 Schilling

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin FORMAT präsentiert in seiner
am Montag erscheinenden Ausgabe erstmals Belege, daß nicht nur private Spendengelder, sondern auch öffentliche Mittel beim Skandal rund um den Spendenverein World-Vision (WV) versickert sein könnten. Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, hat der oberösterreichische Landeshauptmannstellvertreter und Wirtschaftslandesrat Christoph Leitl (ÖVP) den Verein World-Vision mit einer Subvention von 250.000 Schilling gefördert. Das Geld sollte laut einer Unterlage des Leitl-Ressorts dem World-Vision Verein 'Alpen Akademie Bad Ischl' zugute kommen, da in einem vom Ehepaar Krones gepachteten Gebäude laut Subventionsvergabe 'Lehrgänge für Tourismus- und Hotelmanagament' durchgeführt werden sollten. Tina Krones-Taurer selbst hatte bisher immer nur behauptet, daß in dem Gebäudekomplex in Bad Ischl ein zweijähriger Lehrgang für Entwicklungshilfe geplant gewesen sei. Wo das Geld tatsächlich versickerte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Wirtschaftspolizei. Das Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Christoph Leitl bestätigt gegenüber FORMAT die Subvention und will sich auf jeden Fall schadlos halten:
'Sollte es hier Verdachtsmomente geben, werden wir sicher die Rückerstatttung einklagen.'

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