FP-LR Stadler: Figur-Areal als ökologisches Gesamtsystem begreifen

Genaueste Begutachtung Voraussetzung weiterer wasserrechtlicher Bewilligungen

St. Pölten (OTS) - Anläßlich einer Begehung des Figur-Areals machte sich der freiheitliche Landesrat Mag. Ewald Stadler am 1.7.1999 gemeinsam mit Bürgern und unabhängigen Experten einen persönlichen Eindruck von dem heftig umstrittenen Teichgebiet, das teilweise zum Naturdenkmal erklärt wurde.

Das Figur-Areal ist durch den umliegenden Verkehr und Betriebsansiedlungen starken Verschmutzungen ausgesetzt. Verschmutzte Abwässer gelangen daher in den Bereich der Teiche und, wie ein Sickerversuch der Landesregierung vom 23.6.1999 ergab, auch in den Figurteich, weil eine bereits in Betrieb befindliche Versickerungsanlage in der Vergangenheit zu klein dimensioniert wurde.

Neuerliche Belastungen durch Betriebsansiedlungen direkt am Figur-Areal könnten daher zu einer erheblichen Steigerung der Verschmutzung führen. Dies stellt auch eine gesundheitliche Gefährdung dar, weil die Teiche miteinander verbunden sind, was auch für den beliebten Badeteich Ozean gilt.

LR Stadler fordert daher ein Umdenken, weg vom egoistischen Denken in Einzelbewilligungen hin zum Begreifen des Figur-Areals als ökologisches Gesamtsystem.

Dies wird in verfahrensleitenden Anordnungen zum Ausdruck kommen. Bevor nicht die ökologische Gesamtbedeutung und die Zusammenhänge zwischen den Teichen genauestens begutachtet sind, könne es keine wasserrechtlichen Bewilligungen geben. Auch der Versuch, die Behörden vor vollendete Tatsachen zu stellen, wie das durch das Errichten von Betrieben ohne die, zur Inbetriebnahme erforderlichen wasserrechtlichen Bewilligungen geschehen ist, ändert daran nichts.

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