Spendenübergabe an "Nachbar in Not" - Traiskirchen spendete beinahe eine halbe Million Schilling für den Kosovo

Medikamente, Ärzte und Krankenschwestern unterwegs nach Tirana

St. Pölten, (SPI) - Auf Vorschlag des Bürgermeisters und Beschluß des Gemeinderates der Stadt Traiskirchen wurde für die Aktion "Nachbar in Not" für das Österreich Dorf ein Betrag in Höhe von 300.000,-- Schilling gespendet. Heute Freitag, den 2. Juli, fand im ORF-Landesstudio Niederösterreich die Übergabe des Spendenschecks an den Initiator und Gründer der Aktion Nachbar in Not, Kurt Bergmann, statt. "Mit diesen Spenden hoffen wir, das Leid der geprüften Bevölkerung etwas zu lindern und den vom Leid der letzten Monate so hart getroffenen Menschen zu vermitteln, daß sie nicht alleine sind. Wir geben damit nicht nur Hilfe, sondern auch die berechtigte Hoffnung, daß es wieder besser wird", so Traiskirchens Bürgermeister Landtagsabgeordneter Fritz Knotzer im Rahmen der Übergabe.****

Aber auch weitere Spendenmittel wurden übergeben. Am 21. und 22.05.99 hat das SPÖ-Frauenkomitee einen Flohmarkt unter dem Motto "Hilfe für den Kosovo" abgehalten. Da sich die Bevölkerung besonders spende-und kauffreudig zeigte, ist es gelungen die stattliche Summe von S 50.000,- zu erreichen. Hierzu kommt noch der Betrag von S 86.950,-, der von der Bevölkerung der Stadt gespendet wurde. Diese Beträge fließen dem Arbeiter-Samariter-Bund Linz, welcher in Zusammenarbeit mit der Volkshilfe und den Kinderfreunden die Aktion "Menschen in Not" gegründet hat, zu. Diese Gelder finden im Rahmen der Aktion "Mobile Ambulanzen" Verwendung, die die ärztliche Versorgung der Flüchtlinge und der Bevölkerung im Kosovo in das Zentrum ihrer Hilfstätigkeit gestellt hat.

Der erste Transport ist bereits am 12. Juni abgegangen, an "Bord" befanden sich Medikamente im Wert von rund 1,5 Millionen Schilling. Damit ist eine basismedizinische Versorgung von rund 10.000 Menschen über einen Zeitraum von 3 Monaten möglich. "Der Transport wurde von zwei Ärzten, zwei Krankenschwestern, drei Sanitätern und einem Einsatzleiter begleitet", informiert Bürgermeister Labg. Fritz Knotzer. Zwei Bürocontainer wurden als Ambulanzräume ausgestattet und auf zwei Lkw aufgebaut, um "mobil" zu sein. Ein Geländefahrzeug dient zur Begleitung und als Mannschaftswagen. Diese beiden Ambulanzen wurden gestern in den Kosovo verlegt, um vor Ort den Flüchtlingen und Heimkehrenden Hilfe zu leisten und damit auch den Wiederaufbau zu unterstützen. Die Spendenmittel aus dem Flohmarkt und der Bevölkerung wurden ebenfalls heute im NÖ Landesstudio einem Vertreter des ASBÖ Linz übergeben.
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