Indexzertifikate? eine neue Art zu investieren

Die Volksbanken nutzen die Steuervorteile für Indexzertifikate!

Wien (OTS) - Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) emittiert Indexzertifikate auf den österreichischen Aktienindex ATX, den deutschen DAX, den europäischen EURO STOXX 50 und den amerikanischen S&P 500. Die Begebung der Zertifikate wurde von der VB Investmentbank AG, einer 100%igen Tochtergesellschaft der ÖVAG arrangiert.

Seit dem Erlaß des Finanzministeriums vom März 1999 ist klargestellt, daß Indexzertifikate steuerlich wie Aktien zu behandeln sind und damit nicht der Kapitalertragssteuer (KeSt) unterliegen. Wird die Spekulationsfrist eingehalten, sind Erträge aus Indexzertifikaten steuerfrei. Die Volksbanken reagieren als erste Bankengruppe und signalisieren damit die Stärke und das Potential ihres Sektors.

Mit diesem Produkt kann der Anleger an den liquidesten Aktientiteln von Österreich, Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten profitieren. Der Zeichner erwirbt mit dem Kauf das Recht, während der 5-jährigen Laufzeit an der Entwicklung des Index zu partizipieren. Das heißt er nimmt an jedem Kursgewinn bzw. Kursverlust voll teil, ohne eine einzige dem Index zugrundeliegende Aktie kaufen zu müssen. Die Vorteile des Anlegers liegen dabei auf der Hand: Bereits mit geringen Beträgen wird eine breite Streuung des Risikos in eine Vielzahl von Aktientiteln erreicht. Die geringe Spesenbelastung (gegenüber dem Kauf von Einzeltitel bei Risikostreuung) macht Indexzertifikate sowohl für langfristig denkende Anleger als auch für spekulative Investoren interessant.

"Die Begebung der Indexzertifikate auf den ATX ist zugleich Commitment und Beweis, daß die ÖVAG an die langfristigen Perspektiven des Börseplatzes Wien glaubt", so Vorstandsdirektor Kunert, verantwortlich für den Wertpapierbereich der ÖVAG. Die Nutzung der XETRA-Handelsplattform ab November 1999 wird durch die Vervielfachung der direkt angeschlossenen Marktteilnehmer ebenfalls positive Effekte mit sich bringen.

Zusatzinformationen

Zusammensetzung und Aussichten für den ATX

Der ATX (Austian Traded Index) ist der Aktienindex der Wiener Börse, in dem die 21 umsatzstärksten Aktien, wie OMV, Bank Austria, Austria Tabak, Verbund, Flughafen Wien oder VA Tech, gemäß ihrer Börsenkapitalisierung vertreten sind. Der Index wird seit dem Jahr 1991 von der Wiener Börse festgestellt und ist der wichtigste Gradmesser für die Performance der österreichischen Aktientitel. Der ATX ist im Vergleich zum deutschen Aktienindex DAX, so bestätigt das geringere KGV, unterbewertet und scheint daher mittel- bis langfristig Potential nach oben zu besitzen.

DAX

Der DAX ist der Aktienindex der Frankfurter Börse und wird von dieser berechnet und publiziert. In diesem Index sind die 30 umsatzstärksten deutschen Aktien vertreten, die zusammen mehr als 60% des gesamten Grundkapitals aller (in Deutschland) börsenotierten Unternehmen repräsentieren. Die einzelnen Aktien werden gemäß ihrer Börsenkapitalisierung gewichtet. Unter den am stärksten ewichteten Aktien sind unter anderem Unternehmen wie Daimler-Chrysler, Allianz oder Mannesmann. Der DAX ist die wichtigste Benchmark (Meßlatte) für die Performance der deutschen Aktientitel und wichtiger Basiswert für eine große Zahl von Derivaten.

EURO STOXX 50

Im EURO STOXX 50 sind die wichtigsten 50 europäischen Aktientitel aus 11 verschiedenen Ländern vertreten. Der EURO STOXX 50 ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Börsen in Frankfurt, Paris und Zürich und dem amerikanischen Unternehmen Dow Jones. Der EURO STOXX 50 ist die Benchmark für alle in Euro notierenden Aktien und damit auch Gradmesser für die Performance des weltweit drittgrößten Aktienmarkt der Welt nach New York und Tokio.

S&P 500

Der S&P 500 Index ist neben dem Dow Jones der wichtigste amerikanische Aktienindizes. Er wird von der international renommierten Rating-Agentur Standard & Poor's berechnet und bezieht die Aktienkurse der wichtigsten 500 amerikanischen Unternehmen ein, die gemäß ihrer Börsenkapitalisierung gewichtet werden.

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