Grün-Blaue Politikerhetze gegen Jungunternehmer offensichtlich auf neuen Höhepunkt!

Wien (OTS) - Darstellung der SP Wien bezieht sich auf die direkte Beratung und entspricht unserer Dokumentation!

EWR-Berufsbild-Studie: 326 österreichische Berufsprofile
wurden mit allen Berufsabschlüssen der EU-Mitgliedstaaten vergleicht.

Die grün-blaue Koalition der Abgeordneten Westenthaler und Öllinger mit dem Ziel sich auf dem Rücken eines engagierten Jungunternehmens politische Zählpunkte für den Wahlkampfstart abzuholen, erlebt offensichtlich einen neuen Höhepunkt.

Der heute aufgebrachte Vorwurf es wären meinerseits kopierte Gesetzestexte als Studie verkauft worden bestätigt bei freundlicher Betrachtung einmal mehr die Oberflächlichkeit mit der die grün-blauen Politiker kreditschädigende Vorwürfe in der Öffentlichkeit lancieren.

Faktum ist, daß 1994 mit Inkrafttreten des EWR-Abkommens unter anderem die Bestimmungen über den freien Dienstleistungs- und freien Personenverkehr in Kraft getreten sind. Dies hatte zur Folge, daß die damalige Arbeitsmarktverwaltung (insbesondere deren EURopean Employment Serviceberater) über die exakte gegenseitige Entsprechung der einzelnen Berufsabschlüsse bescheid wissen mußten.

Gegenstand der Studie war sämtliche damals geltenden 326 österreichischen Berufsprofile auf Basis der geltenden europäischen gesetzlichen Bestimmungen mit den seitens der EU verordneten 209 europäischen Berufsprofilen sowie mit allen in den Mitgliedstaaten geltenden Berufsabschlüssen zu vergleichen. So wurde im Ergebnis eine 4-bändige Informationsunterlage erstellt, die auf Basis der europäischen Richtlinie nach erfolgtem Berufsbildvergleich durch die entsprechenden österreichischen Berufsbilder- und abschlüsse ergänzt wurde. Ferner wurden Abweichungen von den europäischen Berufsbildpositionen entsprechend der europäischen Praxis kommentiert.

Ziel war es so aus österreichischer Sicht zu einem vollständigen System der gegenseitigen Entsprechung von Berufsabschlüssen mit den damaligen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu kommen. Dieses System wiederum ist Grundlage für die qualifizierte Vermittlung von EWR-Arbeitsuchenden.

Auch die Grün-blauen Abgeordneten Öllinger und Westenthaler müssen zur Kenntnis nehmen, daß Falschaussagen durch Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt gewinnen.

Erstens hat Euroteam für das Projekt Professionet nicht 6,7 Mio Schilling erhalten, sondern wird nach abgeschlossener Endabrechnung etwa rund 5,2 Mio. Schilling verrechnen. Euroteam hat dazu zusätzlich zu diesem Projekt aus privaten Eigenmitteln rund 600.000 Schilling kofinanziert.

Zweitens wurden nicht 6000 Beratungsstunden verrechnet, sondern die Personalkosten der Mitarbeiter dieses Projektes gefördert, die gemäß des Kollektivvertrages des AMS durchschnittlich 18.000 Schilling netto für ihre Arbeit erhielten.

Drittens stellen die angegebenen Stunden eine interne Leistungsdokumentation dar, die seitens der EU als monitoring-Vorgabe vorgesehen ist und daher keine Verrechnungsgröße ist. Dies geht aus dem entsprechenden Projektantrag hervor und entspricht den Vorgaben der Europäischen Kommission für Gemeinschaftsinitiativen der EU. Dabei sind Projektentwicklung, Erstellung der Informationsmaterialien, Vorbereitung der Ausbildungsmodule für die Beratung, internationalen Ausbilderaustausch (mit der Universität Helsinki, der französischen Wirtschaftskammer und dem Devon County Council) nach Gesamtteilnehmerstunden auf die unentgeltlich mitarbeitenden Firmen, Vereine und Institutionen umzulegen. Die Darstellung der SP Wien 13 Stunden Beratung erhalten zu haben deckt sich mit unseren Aufzeichnungen und bezieht sich ausschließlich auf die Beratung vor dem Kunden, hier die SPÖ Wien. Dies entspricht bildlich gesprochen der Probefahrt in einem neu entwickelten Prototypen, bei dem aus statistischen Gründen die Entwicklungszeit auf den Kunden umgelegt wird. Diese Stunden sind selbstverständlich nicht zur Verrechnung gekommen.

Viertens wurde seitens Euroteam für die Lehrlingshotline aufgrund des großen Andrangs der Betriebe kurzfristig die bereits verfügbare Telefonnummer 0660/1996 zur Verfügung gestellt. Diese wurde nach erfolgter Ausschreibung vom 21. September 1997 und folgender Vergabe an die Billigstbieterin zum Call Center TBK Salzburg überstellt. "Der Aufforderung nach Verschwendung durch Abgeordneten Öllinger konnten wir leider nicht folgen. Selbstverständlich haben wir das Briefpapier auf dem diese Nummer vermerkt war, in der Folge nicht vernichtet, sonder aufgebraucht", merkte Stuhlpfarrer zu weiteren seltsamen Unterstellungen Öllingers an.

Ziel dieser Kampagne ist es offensichtlich unter dem Deckmantel der Immunität ein engagiertes Jungunternehmen zu ruinieren, daß mit seiner Arbeit als Dienstleister für BKA, Wirtschafts- und Sozialministerium und AMS und unter Einsatz privater Mittel einen Beitrag zur erfolgreichen Arbeit der Bundesregierung im Bereich der Lehrlingsausbildung geleistet hat (20% weniger Lehrstellensuchende als im Vorjahr, 17,8% weniger Jugendarbeitslosigkeit als im Vorjahr), um damit einen billigen Wahlkampferfolg landen.

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