ARBÖ: Schadstoffemissionen des Verkehrs sinken drastisch

Wien (ARBÖ) - In seiner Rede vor der
Weltgesundheitsorganisation behauptete Umweltminister Martin Bartenstein, daß in Österreich jährlich 2.400 Menschen durch die Schadstoffemissionen des Verkehrs sterben. Umweltminister Bartenstein beruft sich dabei auf eine Studie, die für Österreich, Frankreich und die Schweiz erstellt wurde. Als wesentliche Ursache wird dabei die Dieselrußemission angesehen.

Im Umweltbericht seines Ministeriums wird nachgewiesen, daß
alle Schadstoffemissionen des Verkehrs durch die bestehenden Abgasvorschriften drastisch sinken. Das gilt auch für die Partikelemission.

Die Studie stellt zwar fest, daß in der Schweiz ähnliche Gesundheitsschäden auftreten wie in Österreich, erwähnt aber mit keinem Wort, daß in der Schweiz nahezu keine Diesel-Pkw und wesentlich weniger Lkw zugelassen sind als in Österreich.

Der ARBÖ meint daher, daß die Schlußfolgerung, der Dieselruß sei die Hauptursache dieser Erkrankungen, daher sicher nicht zulässig ist.

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