Dorf soll demokratisch und familienfreundlich sein

Pröll bei Bürgermeistertag in Wieselburg

St.Pölten (NLK) - "Auch in der Kommunalpolitik muß das ganzheitliche Denken im Vordergrund stehen", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute beim 11. Österreichischen Bürgermeistertag in Wieselburg. Der Bürgermeistertag beschäftigte sich mit den dörflichen Strukturen im nächsten Jahrtausend und wurde von der Arbeitsgemeinschaft ländlicher Raum im Rahmen der Wieselburger Messe organisiert. Die Bevölkerung müsse sich ihrer Wurzeln bewußt werden, meinte Pröll weiter. Das lebenswerte Dorf der Zukunft müsse unter anderem demokratisch (=selbstbewußt), familienfreundlich, ökologisch und europabewußt sein. Hauptaugenmerk müsse man darauf legen, daß sich Fortschritt und Menschlichkeit nicht ausschließen. Pröll: "In Niederösterreich wurde mit der Dorferneuerung eine Initiative gestartet, an der sich heute schon 30.000 Aktivisten beteiligen. Die Dorferneuerung darf aber keine ‚oberflächliche Kosmetik‘ sein sondern mußt die Lebensqualität im Dorf noch steigern." Auch das große Europa stütze sich auf kleine funktionierende Einheiten. "Wenn wir die dörflichen Strukturen drastisch verändern führt das zur Verarmung des gesamten ländlichen Raumes", erläuterte Dr. Sixtus Lanner von der Arbeitsgemeinschaft ländlicher Raum und "gedanklicher Vater der ländlichen Entwicklung". Weitere Schwerpunkte des Bürgermeistertages waren die sinnvolle Nutzung von wertvoller Bausubstanz, mit der sich Univ.Prof. Architekt Dr. Ernst Hiesmayr beschäftigte, und das "Modelldorf" Hagenberg in Oberösterreich.

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