Blochberger: Gezielte Maßnahmen sichern regionale Arbeitsplätze

Einsatz erneuerbarer Energien, Dorferneuerung, biologische Landwirtschaft

St.Pölten (NLK) - "Durch gezielte Maßnahmen wie Einsatz erneuerbarer Energien, Landentwicklung, biologische Wirtschaftsweisen bis hin zur Dorferneuerung können Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten abgesichert werden". Dies erklärte heute Landesrat Franz Blochberger im Rahmen der "Sächsischen Dorftage" in Kohren-Sahlis nördlich von Chemnitz. Es müsse daher vorrangige politische Zielsetzung sein, die besten Rahmenbedingungen für Impulse im ländlichen Raum sicherzustellen.

Als konkrete Maßnahmen nannte Blochberger die Fortführung der Landentwicklung, verstärkte Marketingmaßnahmen für landwirtschaftliche Produkte, die Dorferneuerung, nachhaltige Wirtschaftsweisen, eine stärkere Vernetzung des Bildungsangebotes sowie die landwirtschaftliche Produktion von Energieträgern. So werden in Niederösterreich derzeit 32 Landentwicklungsprojekte realisiert, die mit insgesamt rund 200 Millionen Schilling gefördert werden und Investitionen in Höhe von 800 Millionen Schilling auslösen.

Weiters wurde in Niederösterreich in den vergangenen Jahren mehr als eine Milliarde Schilling in erneuerbare Energieträger investiert. So wurden unter anderem 113 Biomasse-Fernheizwerke errichtet, die mehr als 6.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen. Jährlich werden mehr als 70.000 Tonnen erneuerbare Energieträger wie Holz und Stroh verfeuert.

Auch die Dorferneuerung setzt wichtige wirtschatliche Impulse. In Niederösterreich wurden im vergangenen Jahr 268 Dorf- und Stadterneuerungsprojekte mit 57 Millionen Schilling gefördert. Diese Projekte hatten ein Investitionsvolumen von 364 Millionen Schilling.

"Die erwähnten Maßnahmen kommen vor allem Klein- und Mittelbetrieben zugute und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Damit verhindern wir die Abwanderung aus den Regionen und deren Verödung. Regionale Fördermaßnahmen von Bund, Land und EU werden in Zukunft eine zentrale Rolle in unseren Überlegungen spielen. Darüber hinaus brauchen wir noch mehr Forschung und Innovation, damit regionale Arbeitsplätze erhalten bleiben", erklärte Blochberger.

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