Ärztegehälter: Die Katze ist aus dem Sack

Gewerkschaft erwartet konstruktive Gespräche

Wien (GdG/ÖGB). "Jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack", so kommentierte die Ärztereferentin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Dr. Sabine Oberhauser, den von Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder präsentierten Entwurf für ein neues Gehaltsschema für die Ärzte in den Wiener Gemeindespitälern. ++++

Es sei schon einmal erfreulich, dass die Vertreter des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) nun endlich ihre Vorstellungen auf den Tisch legen konnten, meint Oberhauser. Zwar gebe es zwischen
dem KAV-Positionspapier und den Vorstellungen der Gewerkschaft
noch tiefgreifende Unterschiede, aber nun könne endlich verhandelt werden. Oberhauser: "Unsere Forderung nach gerechten Einkommen
wurde anerkannt, über die anderen Regelungen lässt sich sicher konstruktiv verhandeln."

Die GdG-Ärztevertreterin geht davon aus, dass die Verhandlungen im Herbst "schwierig werden, aber bei gutem Willen auf beiden Seiten eine Einigung erzielbar ist". Wesentlich werde dabei sein, so Oberhauser, dass "mit dem Märchen, Spitalsärzte gehören zu den Spitzenverdienern, endlich aufgeräumt wird". (ff)

ÖGB, 2. Juli 1999 Nr. 344

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