Krankenhaus Baden am Weg zur EMAS-Zertifizierung

Sobotka: NUS als Umweltsystem für das ganze Land

St.Pölten (NLK) - Aufbauend auf den Erfahrungen des NÖ Landeskrankenhauses Tulln, dem ersten Krankenhaus mit zertifiziertem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001, das in drei Jahren Einsparungen von rund 2,5 Millionen Schilling aufweisen kann, streben nun auch die Krankenhäuser in Waidhofen an der Ybbs und Baden im Rahmen des NÖ Umweltsystems NUS die Einführung eines integrierten Umweltmanagementsystems und in weiterer Folge eine EMAS-Zertifizierung an.

Im Krankenhaus Baden präsentierte heute Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka den derzeitigen Stand bei der Einführung des integrierten Umweltmanagements, das Einsparungen bei den Nebenkostenstellen bringen und den ökologischen Gedanken des Ressourcenschonens im Umweltbereich forcieren soll. Das Land bietet dabei im Rahmen des NUS Unterstützung, Koordination und Logistik, um in weiterer Folge diese Erfahrungen im "Schneeballsystem" auf ganz Niederösterreich auszudehnen. Insbesondere für das Normkostenmodell, mit dem im nächsten Jahr die Kostenstellen aller NÖ Krankenhäuser durchleuchtet werden sollen, erwarte er sich viele Aufschlüsse. Die Landes-Umweltpolitik biete für jeden Bereich ein spezielles Angebot. Neben "Natur im Garten" und dem Klimabündnis für Betriebe und Gemeinden habe sich auch NUS für privatwirtschaftliche Betriebe und solche der öffentlichen Hand Einsparungen, Ressourcenschonung, entsprechende Bewußtseinsbildung und die Hebung der Lebensqualität zum Ziel gesetzt. Spätestens Anfang nächsten Jahres sollten die Krankenhäuser Waidhofen an der Ybbs und Baden die EMAS-Zertifikate geschafft haben, so Sobotka abschließend.

Mit der Potentialanalyse im Krankenhaus Baden wurde im Februar begonnen und der Ist-Zustand der betrieblichen Umweltsituation erhoben, wobei besonders die Einführung eines Mehrwegsystems für Infusionsflaschen hervorzuheben ist. In den nächsten Monaten wird mit einem Umweltteam das vorhandene Managementsystem mit den Normen-Anforderungen verknüpft. Die erste Umweltprüfung liegt bereits vor, der weitere zeitliche Aufwand wird ca. 100 Arbeitstage und 20 Workshops umfassen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2175

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK