VP-Pfeiffer: Schnellstraßenbahn soll künftige U2-Endstelle mit Nordostumfahrung verbinden

Öffentlichen und Individualverkehr in Donaustadt sinnvoll vernetzen!

Wien (ÖVP-Klub) "Wenn 2008 die U-Bahn bis Aspern fährt, muß auch eine öffentliche Anschlußverbindung von dort bis zur geplanten Nordostumfahrung fertig sein", fordert der Wiener Gemeinderat Gerhard PFEIFFER. Nach derzeitigen Erkenntnissen sei eine Schnellstraßenbahn das geeignetste Mittel dazu.*****

"Eine sinnvolle Vernetzung von öffentlichem und Individualverkehr halte ich für ganz wesentlich", unterstreicht Pfeiffer seine Position in Verkehrsfragen. "Deshalb trete ich gemeinsam mit der ÖVP-Donaustadt dafür ein, direkt an der Nordostumfahrung eine Park & Ride-Anlage zu errichten". Von dort aus soll es mit einer Schnellstraßenbahn weitergehen: Auf einer eigenen Trasse, größtenteils durch unverbautes Gebiet geführt, wäre in Verbindung mit relativ großen Stationsabständen die U-Bahn rasch erreichbar. Bewohnern außerhalb des unmittelbaren Einzugsbereichs sollen Busse als Zubringer zur Schnellstraßenbahn dienen. Überdachte Fahrradabstellanlagen bei den Stationen sollen die Erreichbarkeit nochmals verbessern.

"Wichtig ist", so PFEIFFER, "daß diese Schnellstraßenbahn schon 2008 gemeinsam mit der U-Bahn, jedenfalls aber vor der geplanten Nordostumfahrung zur Verfügung steht". Betonen doch die Experten von Regional Consulting in ihrem "Verkehrskonzept Nordostraum Wien", daß eine Nordostumfahrung erst nach Fertigstellung der hochrangigen öffentlichen Verkehrsverbindungen (ÖV) verkehrswirksam werden dürfe, wolle man den Modal split zu deren Gunsten verbessern. Der Anteil des ÖV am gesamten Personenverkehrsaufkommen beträgt an der Achse S80/B3 (Marchegg) magere 22%. "Um hier etwas zu bewegen, müssen wir wirklich attraktive Verbindungen anbieten, denn nur die werden auch angenommen." Dazu zählt für Pfeiffer neben der genannten Schnellstraßenbahn auch die Einführung des 15-Minuten-Taktes auf der S80 (Marchegger Ast).

Immer wieder wurde und wird auch die Verlängerung der U-Bahn "gleich bis an die Stadtgrenze" gefordert. Fachleute halten das aber derzeit für unzweckmäßig und unfinanzierbar: Der Stadtrandbereich ist locker aber weiträumig verbaut, sodaß eine U-Bahn nicht entsprechend ausgelastet wäre und daher die hohen Investitions- und Betriebskosten nicht gerechtfertigt sind. Wohl aber könnte eine - in Errichtung und Betrieb wesentlich billigere - Schnellstraßenbahn von der künftigen Endstelle der U2 bis an den Stadtrand geführt werden. Sollte in den kommenden Jahrzehnten eine Veränderung der Siedlungsstruktur im Osten der Donaustadt eine U-Bahn notwendig machen, wäre ein Umbau möglich, versichert Diplomingenieur Wünschmann aus der Wiener Stadtplanung.***

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