Sallmutter: Hocherfreut über Rückgang der Arbeitslosigkeit

Die aktuelle Beschäftigungssituation spricht für eine greifende Arbeitsmarktpolitik

(Wien /GPA). Zufrieden ist Hans Sallmutter, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), mit der Entwicklung des österreichischen Arbeitsmarktes. Nicht nur, dass die Arbeitslosenzahl um 20.000 bzw. um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist, auch das Stellenangebot erweiterte
sich markant. Sallmutter warnt aber davor, nun die Hände in den Schoß zu legen und appelliert an die Regierung, diesen eingeschlagenen Weg fortzusetzen. ++++

"Besonders positiv ist, dass der Anstieg der
Altersarbeitslosigkeit fast gestoppt werden konnte. Den
Unternehmern scheint die langjährige Erfahrung der älteren ArbeitnehmerInnen wieder etwas wert zu sein", freut sich
Sallmutter. Wichtig ist für den GPA-Vorsitzenden, dass sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit in allen Berufsgruppen und in allen Bundesländern zeigt.

"Wir dürfen aber auf Grund der erfreulichen Entwicklung nicht zu euphorisch werden", mahnt Sallmutter und benennt dazu tief greifendere Maßnahmen, wie sie die GPA fordert. Hier denkt Sallmutter konkret an die Verkürzung der Arbeitszeit auf 35
Stunden und erinnert dabei an Frankreich, wo in nur einem Jahr
durch diese und andere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen die Arbeitslosenrate um fast fünf Prozent gesenkt werden konnte.

ÖGB, 1. Juli 1999 Nr. 336

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