15 Jahre Gurtenpflicht in Österreich

Der Gurt hat in 15 Jahren rund 750 Menschenleben gerettet

Wien (OTS) - - Gurtanlegequote beträgt aber nur rund 73% - große Sicherheitsreserve ist noch vorhanden und muß erschlossen werden=

Seit Einführung der Gurtenpflicht in Österreich am
1.7.1984 wurden durch diese Maßnahme rund 750 Menschenleben gerettet. Trotzdem schnallen si= ch nur drei Viertel der Österreicher an, auf den Rücksitzen ist sogar nur ein Drittel der Mitfahrer angegurtet. Besonders bedenklich ist auch die Nachlässigkeit vieler Eltern gegenüber ihrem Nachwuchs: Rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit! Pro Jahr könnten durch die konsequente Verwendung von Gurt und Kindersitz bis zu 240 Menschenleben gerettet werden.

Das Risiko bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen ist für nicht angeschnallte Verkehrsteilnehmer siebenmal höher als für angegurtet= e! Der Gurt verhindert, daß Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert werden, reduziert die Häufigkeit und Schwere von Brustkorbverletzungen, Kopfverletzungen, Gesichts- und Augenverletzungen, Verletzungen an Beinen und Füßen.

Seit 10 Jahren stagniert die Gurtanlegequote bei etwa 75%

Seit 1988 schnallen sich ohne nennenswerte Steigerung etwa drei Viertel der Österreicher an. Eine Ausnahme bildet das Angurten im Ortsgebiet, hier konnte die Quote von 60% im Jahr 1988 auf 70% im vergangenen Jahr gesteigert werden. 1998, im Jahr des Gurts, lag der österreichische Durchschnitt der Gurtanlegequote im Freiland, auf Autobahnen und im Ortsgebiet bei 73%.

Das KfV erneuert daher seine Forderung, die Strafsanktion vom 'Trinkgeld' S 100,-- auf zumindest S 300,-- zu erhöhen. Auch das Telefonieren am Steuer, das ab heute nur mehr mit Freisprecheinrichtung erlaubt ist, wird mit mindestens S 300,-- bestraft.

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