NÖ Landschaftsfonds erhielt zusätzliche Mittel

Von der Gelsenbekämpfung bis zur Bergrettung

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung beschloß kürzlich wieder zusätzliche Mittel zum NÖ Landschaftsfonds in der Gesamthöhe von 16,072 Millionen Schilling. Dabei wurden die Projekte zur Gänze getragen oder für mehrere Jahre angelegt und teilweise ausfinanziert. Im folgenden einige der genehmigten Projekte.

Eines der Vorhaben ist die Gelsenregulation in den Auen an March und Thaya, bei der länderübergreifend zusammengearbeitet wird. In den Augebieten soll die Belastung durch einen vertretbaren Einsatz von biologischen Präparaten für Bewohner und Besucher in erträglichem Rahmen gehalten werden. Auf eine Untersuchung von Stechmücken in der Saison 1997 aufgebaut, die vom Land Niederösterreich in Auftrag gegeben wurde, soll die Dynamik der Überflutungen und die damit zusammenhängende Massenvermehrung der Gelsenpopulation und der verschiedenen Arten genauso eine Rolle spielen wie die notwendige Anschaffung von Geräten in den Gemeinden.

Eine weiteres Vorhaben ist auch die Bepflanzung - die sogenannte permanente Agrikultur, kurz als Permakultur bezeichnet - als Lehr-und Lernkultur im Steinschaler-Dörfl in der Pielachtal-Gemeinde Frankenfels. In einer ersten Stufe sollen Bepflanzungen von Hügelbeeten mit Mischkultur, Feuchtbiotopen, Obstbäumen und Beerensträuchern stattfinden. Auch der Bau eines Permakulturhauses, ein Forschungskonzept und ein Marketingplan sollen realisiert werden. In weiterer Folge werden unter anderem ein Fruchtgarten, der Bau von Lager- und Trockenräumen und eine Waldgartenbewirtschaftung geplant. Das Projekt ist das erste "Permakulturvorhaben" dieses Umfanges in Niederösterreich.

Auch der untere Wasserlauf der Perschling ist ein bemerkenswertes Anliegen, für das gleichfalls erhebliche Mittel ausgegeben werden. Die rund 20 Kilometer lange Strecke ist etwa zur Hälfte ein Naturdenkmal. Durch die eingebrochenen Gehölze wird das Gewässer zurückgestaut, Engstellen bei Rutschungen behindern ihn noch zusätzlich. Jetzt sollen Pflegemaßnahmen stattfinden, um das zu verhindern.

Die Landesleitung Niederösterreich des Österreichischen Bergrettungsdienstes bekommt gleichfalls Geld, und zwar für die Unterstützung des Wanderns und den damit zusammenhängenden Ankauf von dringendst benötigten Materialien und Gegenständen.

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