Musikschulgesetz: Ein guter Wurf

Sobotka: Bund sollte Musikausbildung etwas wert sein

St.Pölten (NLK) - Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, selbst einmal als Musiklehrer tätig, bezeichnet das neue NÖ Musikschulgesetz als Durchbruch. "Dabei ist das Gesetz durchaus auch im Sinne der Musikschullehrer. Denn sie können entscheiden, ob sie den bestehenden Dienstvertrag behalten oder ob sie nach dem neuen Dienstrecht eingestuft werden wollen", meint Sobotka.

Mit dem Gesetz sollen Niederösterreichs Musikschulen einen qualitativen Schub erhalten, fördert das Land die Lehrer doch ab jetzt nach ihrer Qualifikation. Je höher die Qualifikation ist, desto höher ist auch die Landesförderung bzw. desto geringer fällt der Gemeindeanteil aus.

Durch die Beteiligung von Land, Gemeinden und Familien an den Kosten ist auch die Finanzierung gesichert. "Einzig der Bund, vertreten durch Staatssekretär Wittmann, klammert sich von der Verantwortung aus", kritisiert Sobotka das Desinteresse des Bundes am Musiknachwuchs. "Alles in allem handelt es sich um ein schlankes, regional verankertes Gesetz, das einen finanzierbaren Qualitätsschub sicherstellt", faßt Sobotka die Vorzüge des Musikschulgesetzes zusammen.

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