AUVA: Langzeit-Generaldirektor Thiel geht in Pension

Nachfolger Pichler ist langjähriger "Sozialversicherungs-Insider"

Wien (OTS) - Die Weichenstellung für die neue Führungsspitze der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) wurde heute, Donnerstag, 1. Juli 1999, vom Vorstand der sozialen Unfallversicherung vorgenommen. Mag. Helmut Pichler, 54, wird im Herbst Generaldirektor Wilhelm Thiel, der 22 Jahre an der Spitze der AUVA stand, nachfolgen.++++

Seit 1. Februar 1978 lenkt Wilhelm Thiel, der kürzlich seinen 65. Geburtstag feierte, als "Leitender Angestellter" die Geschicke der AUVA und ist somit einer der längstdienenden Generaldirektoren in der Sozialversicherung Österreichs. Er wird Ende September dieses Jahres die Agenden an seinen bisherigen Stellvertreter, Mag. Helmut Pichler, übergeben. Pichler, Jurist, ist seit 21 Jahren in der Unfallversicherung tätig, seit neun Jahren übt er die Funktion des Generaldirektor-Stellvertreters aus. Pichler, langjähriger Insider der Sozialversicherung, profilierte sich nicht nur beim Aufbau der Hubschrauberrettung in Österreich und beim Zwei-Milliarden-Projekt zum Neubau des Unfallkrankenhauses Linz sondern auch als sachkundiger Verhandlungspartner innerhalb und außerhalb der Sozialversicherung. Neben seinem Engagement für die Aufgaben der AUVA mit ca. 4.800 Mitarbeitern in den Bereichen der Prophylaxe, der Unfallheilbehandlung, der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation sowie der Rentenleistungen, mit 7 Unfallkrankenhäusern und 4 Rehabilitations-zentren und einem Gesamtbudget von rd. 12 Mrd. öS für die Versicherten zu arbeiten, war Mag. Pichler auch international als Präsident des Europäischen Forums der Unfallversicherungen tätig.

: Gute Unfallbilanz sparte 266 "Krankenstandsjahre"

Auch der designierte Generaldirektor will den Weg der Unfallverhütung fortsetzen, denn Prävention am Arbeitsplatz macht sich bezahlt, wie die jüngste Unfallbilanz der AUVA für 1998 beweist. Ein Minus von 4 Prozent konnte gegenüber 1997 registriert werden. Dieser Rückgang bedeutet bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen eine Ersparnis von 58.482 Krankenstandstagen, was umgerechnet 266 Mannjahren entspricht.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle - also jener, bei denen ein Krankenstand von mehr als drei Tagen resultierte - ist von 75.759 im Jahr 1997 auf 73.114 im Jahr 1998 gesunken.

Hinweis an die Redaktionen:

Anläßlich der Amtsübergabe im Herbst 1999 dürfen wir noch gesondert im Oktober zu einer Pressekonferenz mit dem scheidenden und dem neuen Generaldirektor einladen.

Für Rückfragen:

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