Heinzl: Überholspur auf der B 20 ersetzt keinesfalls Bau der S 34

Bahnausbau Zentralraum - jahrelangen Versprechungen müssen endlich Taten folgen

St. Pölten, (SPI) - "Die Errichtung einer Überholspur auf einem kurzen Teilstück der B 20 ist zwar eine begrüßenswerte Maßnahme zur Hebung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich, diese Maßnahme ersetzt aber keinesfalls die Errichtung der S 34 bzw. deren Sparvariante B 334 inklusive einer großzügigen Umfahrung von Wilhelmsburg. Diese dringend benötigte Entlastungsstraße zur B 20 muß raschest in Angriff genommen werden. Die B 20 ist die einzige Hauptverkehrsroute der Landeshauptstadt Richtung Süden und damit in einen aufstrebenden Wirtschafts- und Siedlungsraum", stellt der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl klar. Zahlreiche Untersuchungen, u.a. des KfV, bestätigen unsere Forderung nach dieser weiteren Straßenverbindung.****

Auf der B 20 kommt es nahezu täglich zu schweren Unfällen, viele Todesopfer waren in den vergangenen Jahren zu beklagen. Daher müssen wir in neue und leistungsfähige Straßenverbindungen investieren. Der Weg des Landes NÖ, mit Rückbauten und Straßenverbreiterungen Verbesserungen zu versuchen, schafft keine leistungsfähige Verkehrsverbindung, sie entschärft nur die Situation in Sachen Verkehrssicherheit. "Die Straße ist dem ständig steigenden Verkehrsvolumen einfach nicht mehr gewachsen, da helfen auch keine verbesserten Sicherheitseinrichtungen mehr. Die S 34 muß einfach her, sonst ist das alltägliche Stauchaos vorprogrammiert", ist sich Heinzl sicher.

Den vorschnellen Jubel mancher VP-Mandatare betreffend eines Ausbaus der Bahn-Zentralraumachse "Krems-St. Pölten-Lilienfeld" hält Heinzl für verfrüht. "Zu oft sind die St. Pöltner bereits vertröstet worden, seit Jahren liegen die Ausbaupläne der Bahn in den Schubladen der Verkehrsplaner von LH Erwin Pröll. Man erinnere sich auch an die Vorgänge rund um die Mariazellerbahn, die nicht unbedingt vertrauensbildend waren. Bevor wir St. Pöltner nicht eine definitive Ausbauplanung gemäß unseren Forderungen über die Attraktivierung der Bahn in Händen halten, werden wir weiter Druck auf Landesverkehrsreferent Pröll machen, endlich die berechtigten Anliegen des NÖ Zentralraumes zu erfüllen", so Heinzl abschließend. (Schluß) fa

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