GPA: Spendenaufruf für Kosovo-Vertriebene

Wien (GPA/ÖGB). Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) ruft dazu auf, den Kosovo-Vertriebenen, die in Österreich untergebracht sind, mit Sachspenden zu helfen. Eine Sammlung auf der Vorständekonferenz der GPA erbrachte Telefonwertkarten und Bargeld in der Höhe von 15.000 S. Der Betrag und die Wertkarten wurden gestern vom GPA-Vorsitzenden Hans Sallmutter der Flüchtlingsbetreuung im ehemaligen Charlotte-Bühler-Heim in Wien übergeben. Weitere Sachspenden werden dringend benötigt.++++

Im aufgelassenen Charlotte-Bühler-Kinderheim bei der Semmelweis-Klinik im 18. Bezirk sind knapp 90 Kosovaren untergebracht, die in den nächsten Monaten dort bleiben werden, bis sich die Situation
in ihrer Heimat stabilisiert hat. Die Flüchtlinge erhalten im Rahmen der Bundesbetreuung 200 S pro Monat. Der jüngste Gast ist erst acht Wochen alt, der älteste 78 Jahre.

Die Vertriebenen wurden in ganz Europa verstreut, und versuchen,
mit ihren Familienmitgliedern telefonischen Kontakt aufzunehmen. Daher werden dringend Telefonwertkarten benötigt, um die Angehörigen vom Verbleib der Familie zu informieren. Weiters ersucht die Flüchtlingsbetreuung, Telefonwertkarten (oder
Bargeld), Duschgel, Hautcremes, Freizeitspiele (Federball, Tischtennis etc.), Fahrscheine und Süssigkeiten für die Kinder zu spenden.

Kontakt: Martina Lipuz; Telefon: 01/4789083 oder 0664/5141218.

ÖGB, 1. Juli 1999 Nr. 333

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