Sonne und Haut - jeder Typ reagiert anders / Wie man Haut und Augen schützt

Stuttgart (ots) - Wer genießt nicht gerne die warmen Sonnenstrahlen? Und wer fühlt sich bei strahlender Sonne nicht gleich viel besser? Doch zuviel Sonne schadet der Haut. Wie die einzelnen Hauttypen reagieren, und wie man sich schützen muß, sagt die Zeitschrift Das Beste - Reader's Digest in ihrer Juliausgabe.

Bei Mitteleuropäern unterscheidet man vier verschiedene Typen. Vor allem Typ I und II sind gefährdet, Hautkrebs zu entwickeln. Sie müssen sich besonders gut schützen - am besten mit Sonnencremes oder -lotionen mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF), denn die Eigenschutzzeit ihrer Haut liegt nur zwischen fünf und 20 Minuten. Ist ihre Haut ungeschützt für 30 Minuten der Junisonne ausgesetzt, so reagiert sie immer mit Sonnenbrand und erreicht höchstens eine leichte Bräunung. Nur wer zum Hauttyp III oder IV gehört, kann sich ohne Sonnenschutz so lange ungestraft in der Sonne aufhalten.

Zusätzlich zum Hauttyp spielt es eine wichtige Rolle, wo man sich aufhält. Je näher man dem Äquator ist, um so höher ist die gefährliche Strahlung. In den Bergen steigt die UVB-Strahlung pro 1000 Höhenmeter um 20 Prozent an. Oft unterschätzt wird auch die Rückstrahlung: Helle Flächen wie Sand, Wasser oder Schnee reflektieren die UV-Strahlen und verstärken so die Sonnenwirkung.

Sonnenschutzpräparate haben einen chemischen oder einen physikalischen Lichtschutz. Chemische Mittel absorbieren die Strahlen der Sonne. Sie müssen unbedingt eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad im Schatten aufgetragen werden, damit sich die Wirkung richtig entfalten kann. Bei Präparaten mit physikalischem Lichtschutz besteht der Schutz aus Mikropigmenten, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Der Schutz setzt sofort nach dem Eincremen ein. Manche Präparate kombinieren beide Arten des Lichtschutzes.

Die Augen, vor allem auch die von Kindern, müssen immer mit einer guten Sonnenbrille geschützt werden, die mindestens 85 Prozent der UV-Strahlen abhält. Bleiben die Augen unbedeckt, kann es leichter zum grauen Star, einer Trübung der Augenlinse, kommen.

Kinder müssen auch sonst vor der Sonne besonders geschützt werden. Ihre Haut ist viel dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen und hat noch keinen Eigenschutz. Der Nachwuchs sollte deshalb stets sonnensicher gekleidet sein. Neben einer Kopfbedeckung sind das ein dicht gewebtes, nicht zu enges T-Shirt, möglichst lange Hosen und Schuhe, die den Fußfrücken bedecken.

Man braucht nicht auf die Sonne verzichten - aber man sollte sie besonnen genießen.

Eine Tabelle zu den verschiedenen Hauttypen können Sie anforden.

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