Grazerin gewann Lehrlingswettbewerb der Floristen in Bad Gastein

Michaela Ebner siegte vor der Salzburgerin Magdalena Scheibner und Martina Sinzinger aus Oberösterreich

PWK - Österreichs beste Nachwuchsfloristen zeigten vergangenes Wochenende beim Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen, der vor 34 Jahren ins Leben gerufen wurde, im Kongreßzentrum von Bad Gastein ihr Können. Die Veranstaltung wurde dabei zu einem "floralen Festspiel". ****

Bei dem nationalen Kräftemessen ging der Sieg an Michaela Ebner von der Firma Rudolf Hajek in Graz. Magdalena Scheibner von der Firma Karl Schwaighofer in Zell am See holte für Salzburg den zweiten Platz. Dritte wurde Martina Sinzinger von Blumen Helmhart in Schärding.

Beim Bundeslehrlingswettbewerb traten die drei Landessieger jedes Bundeslandes an. Die Gewinner wurden in den fünf Bewerben Strauß, Wahlarbeit, Tischdekoration, Brautstrauß und Gefäßbepflanzung ermittelt. Der Wert der zu verarbeitenden Pflanzen durfte 2.000 Schilling nicht überschreiten.

Die neun Juroren (einer aus jedem Bundesland) bewerteten die Arbeiten nach den Kriterien Kreativität, Technik, Ausarbeitung, Gestaltung sowie farbliche Anordnung. "Der Standard der Wettbewerbsstücke hielt nicht nur nationalen, sondern auch internationalen Kriterien stand. Besonders fiel die Präzision der einzelnen Arbeiten, begleitet von

einem hervorragenden Gefühl für räumliche Anordnung sowie Farb-und Formgebung auf", erklärte Salzburgs Landesinnungsmeisterin Monika Fillafer.

Fillafer betonte auch, daß nur die besten Floristen im harten Konkurrenzkampf bestehen können, weshalb es gilt, die Jugend vom ersten Tag der Beschäftigung an entsprechend zu fördern und zu schulen. Die heutige Floristik, die mit jener vor 15 Jahren nicht zu vergleichen ist, verlangt nicht nur handwerkliches Geschick, sondern vor allem Kreativität, Sinn für Farb- und Formgebung, räumliche Anordnung, Fingerspitzengefühl sowie viel Herz für die Natur.

"Gerade wir Floristen haben viele Möglichkeiten, aus der Natur zu schöpfen und unser Handwerk damit darzustellen. Seit Jahren pflegen wir bestehende Traditionen, entwickeln neue Ideen und verwirklichen diese. Der Bundeslehrlingswettbewerb in Bad Gastein bot die hervorragende Möglichkeit, unsere Leistungen und die hohen Anforderungen unseres Berufsstandes der Öffentlichkeit zu präsentieren", so Fillafer weiter. Besonders die Kreativität und Farbenpracht der Arbeiten hinterließ bei den Zusehern einen starken Eindruck.

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