ARBÖ: Im ersten Halbjahr mehr Verkehrstote als im Vergleichszeitraum 1998

Angestrebtes Ziel von weniger als 1000 gefährdet

Wien (ARBÖ) - Die laufende Statistik der Verkehrsunfälle mit Personenschaden, die wöchentlich vom Bundesministerium für Inneres veröffentlicht wird, zeigt in den Monaten Jänner bis Juni 1999 eine Verschlechterung im Vergleich zur Halbjahresbilanz des Vorjahres. Die Anzahl der Unfälle mit Todesopfern ist um 14,5 Prozent gestiegen.

Seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen konnte im Vorjahr mit 963 Verkehrstoten erstmals das mittelfristige Ziel von weniger als 1000 Verkehrstoten unterschritten werden. Im ersten Halbjahr 1999 sind nun bereits 18,5 Prozent mehr Todesopfer zu beklagen als im Vergleichszeitraum 1998.

In den Sommermonaten wird die Verkehrsüberwachung zu verstärken sein. Insgesamt liegt es aber an der Einstellung und Fahrweise der Verkehrsteilnehmer. Der ARBÖ appelliert an das korrekte Verhalten aller Verkehrsteilnehmer, das es weiterhin zu bestärken gilt. "In der Verkehrssicherheitsarbeit muß es um die positive Beeinflußung der Verkehrsteilnehmer und das Bewußtmachen der Unfallgefahren gehen”, so ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. Die Bewußtseinsbildungskampagnen von Verkehrsminister Dr. Caspar Einem sind dabei ein wichtiger Baustein.

Die Zahlen aus den vorläufigen Unfallerhebungen (jeweils Jänner bis Juni):

1999 1998 1997 ----------------------------------------------
Anzahl der Unfälle
mit Verkehrstoten 350 305 401

Anzahl der Verkehrstoten 403 340 448

Anzahl der Unfälle
mit "Mitursache Alkohol” 25 17 35

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