HINTERHOLZER: Resolution gegen Ferienreiseverordnung

Nicht akkordierte Verordnung gefährdet die Sicherheit auf den Straßen

Niederösterreich, 30.6.1999 (NÖI) Eine Resolution der NÖ Landesregierung, die gestern verabschiedet wurde, soll den Verkehrsminister auf die Gefahren seiner nicht akkordierten 'Ferienreiseverordnung' aufmerksam machen. So hat der Verkehrsminister, ohne Absprache und Einbindung der Länder, eine Verordnung erlassen die besagt, daß Gefahrengütertransporte nur noch an vier Tagen in der Wochen fahren dürfen. Im Klartext bedeutet das, daß zum einen die Gefahrenguttransporte auf vier
Tage konzentriert sind und daß vermehrt derartige Transporte auf die Bundes- und Landesstraßen ausweichen müssen. Beides gefährdet massiv die Sicherheit unserer Bevölkerung, erklärte LAbg. Michaela Hinterholzer.****

Neben dem Aspekt der Sicherheit ist die Verordnung Einems auch aus wirtschaftlichen Gründen strikt abzulehnen: Sie gefährdet den Wirtschaftsstandort Österreich. Durch die Ausdehnung der Ferienreiseverordnung sind nämlich viele Betriebe betroffen, die aufgrund ihrer internationalen Vernetzung ihre Produktion über 6 oder 7 Tage aufrechterhalten müssen. Es wird zu gravierenden Engpässen beispielsweise bei Tankstellen kommen. Und das ist
gerade in der Hauptreisezeit eine Katastrophe, so Hinterholzer.

"Die Landesregierung fordert daher die Bundesregierung, insbesondere Bundesminister Einem, auf, diese Bestimmung der Ferienreiseverordnung aufzuheben. Es ist nicht die Aufgabe des Verkehrsministers, die Sicherheit der Bevölkerung zu beeinträchtigen und die Wirtschaft durch Verbote zu behindern", betonte Hinterholzer.
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