Cerwenka: Schulschluß - keine Panik über ein negatives Zeugnis

Ziffernbenotung in einer modernen Pädagogik wohl überholt

St. Pölten, (SPI) - "Gerade jetzt zum Schulschluß ist der psychische Druck für jene Schülerinnen und Schüler, die mit einem "Fünfer" rechnen müssen und für deren Familien besonders groß. Trotz "Frühwarnsystem" kommt es oft zu falschen Reaktionen. Speziell in solchen Situationen bedarf es der vollen Unterstützung durch die Familie, aber auch dem beratenden Beistand der Lehrerschaft. Eine negative Beurteilung muß und darf keine Katastrophe darstellen. Es gibt viele Bewährungsproben im Leben und eine Vielzahl von weiteren Chancen. Dies muß auch den Schülerinnen und Schülern gerade in jenen Tagen verstärkt vermittelt werden", stellt der Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Helmut Cerwenka, heute im Vorfeld des Schulschlusses in NÖ fest.****

"Wenn es nach den schulpolitischen Vorstellungen der SPÖ ginge, könnte hier viel entschärft werden. Die derzeitige Ziffernbenotung stellt keine gerechte Leistungsbeurteilungsform dar - was auch viele Untersuchungen und Fachleute untermauern. Weder viele Schüler noch alle Lehrer sind glücklich mit dieser Bewertung. Doch Teile der ÖVP sind nicht bereit, über neue und bessere Formen zu diskutieren", so Cerwenka weiter. Nachzudenken ist auch über die Sinnhaftigkeit von Klassenwiederholungen in der Grundschule. "Milliarden Schillinge jährlich für den Nachhilfebereich zeigen auf, daß hier Mängel im Schulsystem vorhanden sind, die den Eltern trotz kostenlosen Schulbesuchs zusätzliche Gelder kosten", so der SP-Bildungspolitiker. Hier gilt es Bewegung in ein vielfach in sich verharrendes System zu bringen, denn nichts braucht mehr Modernität und Zukunftsfähigkeit als das Schul- und Bildungssystem für unsere Kinder", betont Cerwenka.
(Schluß) fa

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